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8. Mai 1945

Der Tag unserer Befreiung vom Faschismus

 

Hitler kaputt, Krieg kaputt, Frieden, Frieden!

Der Grundstein für den 8. Mai 1945, wurde 1942/43 bei der Schlacht um Stalingrad gelegt

02-05-1945-klAm 31. Januar 1943 kapitulierte General Paulus mit den Resten der 6. Armee der deutschen Faschisten.

Dies war quasi die große Wende des II. Weltkrieges in Europa, von nun galt für die Rote Armee, die Faschisten bis nach Berlin zu verfolgen und vernichtend zu schlagen. Insgesamt kamen bei diesem Völkermord der Faschisten 60 Millionen Menschen ums Leben, davon allein 20 Millionen von den Völkern der Sowjetunion.Jalta-kl

Ab 1943 führten die späteren Siegermächte Konferenzen für die Nachkriegsordnung durch

Bericht über die Krimkonferenz (Konferenz von Jalta) 3.-11. Februar 1945. Der Bericht (60 KB)

 

Amtliche Verlautbarung über die Konferenz von Potsdam vom 17. Juli bis 2. August 1945.  Auszug (48 KB)

 

10.05.2016 – jw - Russland feiert den Sieg

Russland feiert den Sieg-k71 Jahre nach der Kapitulation Hitlerdeutschlands: Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau und in Syrien. Prügeleien in der Ukraine

Von Reinhard Lauterbach - Am 71. Jahrestag der Kapitulation Hitlerdeutschlands, der in den meisten Teilen der ehemaligen Sowjetunion am 9. Mai begangen wird, hat Russland am Montag des Sieges und der dafür erbrachten Opfer gedacht. Auf dem Roten Platz in Moskau fand die traditionelle Militärparade statt. Beteiligt waren nach Angaben russischer Medien etwa 10.000 Soldaten, 135 Stück schweres Gerät, darunter die mobilen Raketenabschussbasen des neuen Typs »Jars«, das Flugabwehrraketensystem S-400 und der neu entwickelte Panzer »Armata«. 71 Flugzeuge und Hubschrauber verschiedener Typen überflogen den Platz. Auch in der russischen Luftwaffenbasis Hmeimim in Syrien marschierten russische und syrische Soldaten auf einem Flugfeld. Mehr dazu (44 KB)

 

07.05.2016 – jw - Den 8. Mai zum bundesweiten Gedenktag machen

Das Magazin Antifa der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) veröffentlicht in seiner Mai/Juni-Ausgabe einen Aufruf, den 8. Mai zum bundesweiten Gedenktag zu machen. Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative von VVN-BdA, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Aachener Friedenspreis e. V. und ATTAC Deutschland:

Der Zweite Weltkrieg stellt ein Menetekel dar, ein Warnungszeichen an die gesamte Menschheit, den Weg des hemmungslosen Machtkampfs und der schrankenlosen Zerstörung zu beenden. Auf drei Kontinenten wurde von 1939 bis 1945 mit bis dahin nicht erlebter Rücksichtslosigkeit gegenüber jedem menschlichen Leben von dem verbrecherischen deutschen NS-Staat und seinen Verbündeten ein Eroberungskrieg geführt, dessen Ziel Ausrottung und Unterwerfung anderer Nationen und rassistisch ausgegrenzter Gruppen war. Mehr dazu (40 KB)

 

07.05.2016 – jw - »Wir wollen den 8. Mai als Gedenktag«

 Die Partei Die Linke möchte die Relevanz des Tages der Befreiung gesetzlich verankern. Keine Zustimmung im Bundestag. Ein Gespräch mit Gesine Lötzsch

Interview: Markus Bernhardt - Sie haben jüngst im Bundestag Ihre Forderung erneuert, den 8. Mai, also den »Tag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus« zum gesetzlichen Gedenktag zu machen. Warum ist Ihnen das so wichtig?

Jeden Tag wird die Geschichte neu geschrieben. Die Kanzlerin hat erklärt, dass sie in Zukunft auf die Wählerinnen und Wähler der AfD zugehen werde. Das verheißt nichts Gutes. Die Geschichte wird angepasst. Wir werden das nicht akzeptieren. Wir werden in jedem Jahr wieder diesen Antrag in den Bundestag einbringen. Wir wollen den 8. Mai als gesetzlichen Gedenktag haben. Das ist ja nicht nur eine Frage der Geschichtsschreibung. Es geht ja auch um die Gegenwart. Das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland ist zerrüttet. Genauer gesagt, das Verhältnis zwischen den Regierungen. Eine Ursache ist, dass die Bundesrepublik nie die historische Leistung der Sowjetunion bei der Befreiung Deutschlands vom Faschismus anerkannt hat. Es fehlt einfach der Respekt vor den Millionen Menschen, die ihr Leben in diesem furchtbaren Krieg gaben, um Deutschland vom Faschismus zu befreien. Mehr dazu (50 KB)

 

08.05.2015 - Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek - »Wohlüberdachte Entscheidung«

Wohlueberdachte Entscheidung.kIndiens Präsident Pranab Mukherjee zur Siegesparade in die russische Hauptstadt

Im Gegensatz zum Boykott fast aller westlichen Staaten hält sich Indiens Präsident Pranab Mukherjee seit Donnerstag in Moskau auf. Er wird am 9. Mai mit Putin und 24 anderen Staats- und Regierungschefs von der Tribüne aus die Parade zum 70. Jahrestag des Sieges verfolgen. Seine Teilnahme verstehen Politik und Medien als selbstbewußtes Signal »strategischer Autonomie«.

Wenn am Samstag die Militärparade zum Tag des Sieges über das Nazi-Regime das Bild auf Moskaus Rotem Platz prägt, dann wird Indien einen besonders auffälligen Farbtupfer setzen. Ein 70-köpfiges Kontingent des 9. indischen Grenadierregiments marschiert mit. Erstmals kommt es in der Geschichte der sowjetisch/russisch-indischen Kooperation zu einer derartigen Demonstration von Gemeinsamkeit. Zunächst wird damit Indiens fast vergessene, aber wichtige Rolle im Zweiten Weltkrieg in Erinnerung gerufen. Allein über 700.000 indische Soldaten halfen, Südostasien von der japanischen Okkupation zu befreien. Mehr dazu (300 KB)

 

08.05.2015 - Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek - Mir leb’n ewig! (1)

(1) Titel eines jüdischen Liedes aus Wilnaer Ghetto, 1943

Dasselbe Ereignis kann man mit verschiedenen Worten beschreiben. Doch bleibt es dann dasselbe Ereignis? Die Regierung erinnerte am gestrigen 8. Mai an den 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa, während die KPL vom 70. Jahrestag der Befreiung Europas vom Faschismus spricht.

Manche werden sagen, das sei doch nicht so wichtig, Hauptsache man erinnere an die Ereignisse von damals und an die Kapitulation von Hitlerdeutschland. Wenn das so sein sollte, muss man sich natürlich fragen, warum der Premierminister, der selbstverständlich an die amerikanischen Befreier unseres Landes erinnerte, in seiner Rede mit keinem Wort die Sowjetunion und die Rote Armee erwähnte.

Wir gehen nicht davon aus, dass Herr Bettel zu jenem Teil der Bevölkerung gehört, die nicht wissen, dass die Rote Armee die entscheidende Rolle beim militärischen Sieg über den Faschismus in Europa spielte. Aber dennoch wird diese Tatsache nicht ausgesprochen. Schlimmer ist noch, dass der Charakter des Faschismus verschleiert wird, indem behauptet wird, die Prozesse von Nürnberg und Tokio hätten der ganzen Welt vor Augen geführt, »was der Mensch fähig ist, dem Menschen anzutun«. Hier geht es aber nicht um »den Menschen«, sondern um Verbrechen des Faschismus, der in erster Linie die offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Kapitals ist. Mehr dazu (100 KB)

 

08.05.2015 – german-foreign-policy - Zweckgebundenes Gedenken

BERLIN/WARSCHAU/KIEW - (Eigener Bericht) - Uminterpretationen der Geschichte und eine Instrumentalisierung des NS-Gedenkens zu außenpolitischen Zwecken überschatten den 70. Jahrestag der Befreiung Europas vom NS-Terror. Antirussische Stellungnahmen haben heute die Gedenkveranstaltungen in mehreren NATO-Staaten geprägt. Moskau habe im Ukraine-Konflikt nichts Geringeres als "die europäische Friedensordnung" in Frage gestellt, hieß es im Deutschen Bundestag. Der polnische Staatspräsident Bronisław Komorowski fühlte sich durch Russland "an die dunkelsten Zeiten der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts" erinnert. Eine bekannte deutsche Tageszeitung schrieb den Bürgerkrieg in der Ostukraine allein einer "militärische(n) Offensive Russlands" zu, um diese dann mit dem NS-Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion zu parallelisieren. Man solle der Befreiung Europas vom NS-Terror nicht mehr gedenken, hieß es; vielmehr solle man Spenden sammeln "für Prothesen für die verkrüppelten ukrainischen Soldaten". In der von Berlin protegierten prowestlich gewendeten Ukraine wiederum werden ehemalige NS-Kollaborateure als "Befreier" gepriesen. Mehr dazu (144 KB)

 

06.05.2015 – jw - Soldaten für den Frieden

Dokumentiert: Die Führungsspitze der ehemaligen DDR-Streitkräfte warnt vor Krieg und fordert Kooperation statt Konfrontation mit Russland

Als Militärs, die in der DDR in verantwortungsvollen Funktionen tätig waren, wenden wir uns in großer Sorge um die Erhaltung des Friedens und den Fortbestand der Zivilisation in Europa an die deutsche Öffentlichkeit.

In den Jahren des Kalten Krieges, in denen wir eine lange Periode der Militarisierung und Konfrontation unter der Schwelle eines offenen Konflikts erlebten, haben wir unser militärisches Wissen und Können für die Erhaltung des Friedens und den Schutz unseres sozialistischen Staates DDR eingesetzt. Die Nationale Volksarmee war keinen einzigen Tag an kriegerischen Auseinandersetzungen beteiligt, und sie hat bei den Ereignissen 1989/90 maßgeblich dafür gesorgt, dass keine Waffen zum Einsatz kamen. Frieden war immer die wichtigste Maxime unseres Handelns. Deshalb sind wir entschieden dagegen, dass der militärische Faktor erneut zum bestimmenden Instrument der Politik wird. Es ist eine gesicherte Erfahrung, dass die brennenden Fragen unserer Zeit mit militärischen Mitteln nicht zu lösen sind. Mehr dazu (50 KB)

 

06.05.2015 – jw - »Und schon haben wir den dritten Weltkrieg ...«

Und schon haben wir den dritten Weltkrieg-kDer frühere Chef der DDR-Landstreitkräfte warnt angesichts der Ukraine-Krise vor einer militärischen Eskalation in Europa. Ein Gespräch mit Horst Stechbarth

Interview: Peter Wolter - Horst Stechbarth ist Generaloberst a. D. der vor 25 Jahren aufgelösten Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR. Von 1972 bis 1989 war er Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung und Chef der Landstreitkräfte. Er hat am 13. April seinen 90. Geburtstag gefeiert.

Der Sieg über den deutschen Faschismus vor 70 Jahren hat Europa viele Jahrzehnte des Friedens beschert. Der ist jetzt bedroht. Der Schriftsteller Günter Grass hat angesichts des Ukraine-Konflikts kurz vor seinem Tode noch gewarnt, dass ein dritter Weltkrieg bevorstehen könne. Wie sehen Sie das?

Da muss ich ein wenig ausholen. Wie ist man mit der russischen Führung nach der Wende umgegangen? Man hatte ihr versprochen, die NATO werde nicht nach Osten erweitert, Länder des Warschauer Vertrages würden nicht in das Bündnis aufgenommen. Und was ist geschehen? Schritt für Schritt rückte die NATO an die Grenze Russlands heran. Dann kam noch der Raketenschild hinzu. Man glaubte, man könne mit dem russischen Partner umgehen, wie man will. Dazu wäre es auch gekommen, wenn Boris Jelzin Präsident geblieben wäre. Wladimir Putin hat schließlich das Ruder übernommen, in kurzer Zeit Jelzins Schulden bezahlt und gesagt: Wir machen jetzt unsere eigene Politik. Mehr dazu (58 KB)

 

06.05.2015 – jw - Generäle sagen nein

Generaele sagen nein-k»Soldaten für den Frieden«: Die Führungsspitze der ehemaligen DDR-Streitkräfte warnt vor Krieg. Kooperation statt Konfrontation mit Russland

Von Peter Wolter - Etwa 100 Generäle der vor 25 Jahren aufgelösten Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR haben sich angesichts der Ukraine-Krise mit einem Friedensappell an die Öffentlichkeit gewandt. Unmittelbarer Anlass sind die Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus. Zu den Unterzeichnern gehören zwei ehemalige Verteidigungsminister, drei Generaloberste, 19 Generalleutnante sowie 61 Generalmajore sowie etliche Admiräle.

»Die Mehrheit der Unterzeichner hat noch den Zweiten Weltkrieg an der Front erlebt«, erklärte der frühere DDR-Verteidigungsminister Theodor Hoffmann am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des Aufrufs »Soldaten für den Frieden«. »Wir Militärs wissen sehr gut, dass Krieg kein Mittel der Politik sein darf, von unserer Erfahrung her können wir sehr gut die Folgen für ganz Europa einschätzen.« Die militärische Stärke des Warschauer Vertrages habe mit dafür gesorgt, dass aus dem kalten Krieg kein heißer geworden sei. Seit der Auflösung des Bündnisses akzeptiere der Westen aber immer häufiger militärische Stärke als Mittel der Politik – Beispiele seien die diversen Kriege um den Irak, auf dem Balkan, in Afghanistan, Libyen und anderswo. Mehr dazu (44 KB)

 

02.05.2015 – DKP-Essen - 8. Mai: Kundgebung in Altenessen

Schon zu einer kleinen Tradition ist die jährliche Kundgebung zum 8. Mai, dem Jahrestag der Befreiung vom Faschismus in Altenessen geworden. Anlässlich der 70. Wiederkehr dieses Tages hat sich auch das „Bündnis 8. Mai Altenessen“ deutlich verbreitert. Zu den Unterstützern des Aufrufs gehören u.a. die Bürgerliste Nord, die DGB-Jugend MEO, die DKP Essen, Essen stellt sich quer, die Linke Essen, die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Essen, das Essener Friedensforum, die Jusos Essen, die linksjugend (‚solid) ruhr, die DFG-VK Gruppe Essen, die SDAJ Essen und die VVN-BdA Essen.

Mit der Kundgebung soll einerseits den Opfern von Krieg und Faschismus und dem Wirken des Widerstands gedacht, anderseits auch ein Signal gegen den immer weiter aufkommenden Neofaschismus und die Fremdenfeindlichkeit in unserer Stadt gesetzt werden. Die Kundgebung findet statt am

8. Mai 2015, Beginn: 17:00 Uhr

Esssen-Altenessen vor dem Allee-Center (Platz vor REWE)

Es sprechen, Ismail Cebe (DGB-Jugend), Ezgi Guyildar (DIDF), Olaf Jellema, Pfarrer i.R. (VVN-BdA). Musikalisch unterstützt wird die Veranstaltung von der Band Wortrock.

Der Aufruf zur Veranstaltung kann auf Facebook

https://www.facebook.com/pages/Bündnis-8Mai-Essen/505377099523550

eingesehen bzw. von dort herunter geladen werden. Der Aufruf als PDF (70 KB)

 

15.04.2015 – Email - Stellungnahme zum 8. Mai 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 2015 wird folgende Erklärung von Herrn Ludwig Baumann (320 KB)veröffentlicht.

Um freundliche Kenntnisnahme wird gebeten. Kontaktdaten für eventuelle Nachfragen sind beigefügt, bei Berichterstattung Belegexemplare gern gesehen.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Knebel, Web-Redaktion http://www.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de

Die gesamte Email (50 KB)

 

 

 

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