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06.11.2015 – jw - Geschichtsstunde mit Evo

Geschichtsstunde mit Evo-kBoliviens Präsident zu Besuch in Berlin und Hamburg. Morales geißelt Neoliberalismus und Einmischung der USA

Von Carmela Negrete - Evo Morales ist zu Besuch in Deutschland. Nach dem diplomatischen Teil seines Programms, zu dem auch eine Begegnung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gehörte, wurde der bolivianische Präsident am Mittwoch abend in der Technischen Universität (TU) Berlin von mehr als 2.000 Menschen begeistert mit »Evo, Evo«-Rufen gefeiert. Sein Vortrag dort wurde zu einer Geschichtsstunde der besonderen Art. Morales berichtete, wie es in den fast zehn Jahren seiner Amtszeit gelungen sei, die extreme Armut in dem südamerikanischen Land von 38 auf 15 Prozent der Bevölkerung zu senken. »Nach 500 Jahren haben wir eine Volksbewegung der Indígenas gebildet und uns erhoben, um politische Rechte einzufordern und die Macht auf demokratische und friedliche Weise zu erobern.«

Als er im Januar 2006 sein Amt antrat, hätten in Cochabamba uniformierte Söldner aus den USA in Uniform patrouilliert und mehr Macht gehabt als die Polizei, berichtete er. Die Wirtschaftspolitik Boliviens sei vom jeweiligen Botschafter der USA bestimmt worden, und auch die Besetzung der Ministerposten sowie hoher Ämter in Armee und Polizei hätte von Washington autorisiert werden müssen. »Der US-Botschafter nannte mich vor den Wahlen den Osama bin Laden der Anden.« Mehr dazu (42 KB)

 

26.06.2015 - amerika21 - Bolivianische Wirtschaft wächst schneller als erwartet

Von Hans Weber - La Paz. Das bolivianische Bruttoinlandprodukt ist im ersten Quartal dieses Jahres um 5,15 Prozent gewachsen. Das bedeutet 0,15 Prozent mehr als erwartet, wie die nationale Statistikbehörde INE mitteilte. Somit gehört Bolivien zu den Ländern mit den größten Wachstumsraten Lateinamerikas. In Südamerika ist die bolivianische Wirtschaft in diesem Zeitraum sogar am stärksten gewachsen.

Nach den Analysen des INE sind diese Ergebnisse nicht allein auf den Export von Mineralien und Gas zurückzuführen, wie die Kritiker der Regierung argumentieren. Vielmehr soll die starke Nachfrage auf dem Binnenmarkt zum Anstieg des Bruttoinlandsprodukts beigetragen haben. Weiter sollen die Entwicklung des Bauwesens, die Gründung zahlreicher Unternehmen sowie die Ausweitung des Güter- und Lufttransports einen großen Anteil am aktuellen Ausschwung der Ökonomie haben.  

Zudem hätten die hohen Umsätze in den Supermärkten einen Beitrag zum Wachstum des Landes geleistet, so die Wirtschaftsbehörden. Der Wirtschaftsminister, Luis Arce, betonte, dass die Erfolge letztlich Konsequenz eines gemeinschaftlichen Ökonomiemodells seien, das 2006 mit dem Amtsantritt von Evo Morales als Präsident Boliviens eingeführt worden war. Der Artikel in PDF (210 KB)

 

22.06.2015 - amerika21 - Bolivien will 400 Millionen Dollar in Kokaproduktion investieren

Bolivien will 400 Millionen Dollar in Kokaproduktion investieren-kVon Serena Pongratz - La Paz. Bei einem Treffen mit Repräsentanten der Vereinigung der Koka-Produzenten (Adepoca), Bürgermeistern, Gewerkschaftlern und Vertretern aus der Wirtschaft verkündete der bolivianische Präsident Evo Morales ein Gelände in der Region Yunga im Departamento La Paz im Wert von 400 Millionen Dollar kaufen zu wollen, wo die Kokabauern arbeiten können. Ziel ist es, die nationale Produktion zu erhöhen, um größere Mengen exportieren zu können.

Der Anbau von Koka hat eine sehr lange Tradition in Bolivien. Morales bemüht sich daher diese Tradition auch wirtschaftlich zu integrieren. Unlängst  wurde  eine Richtlinie beschlossen, nach der Kokabauern für den Verkauf der Kokablätter Steuern zahlen sollen. Mehr dazu (290 KB)

 

06.03.2015 – amerika21.de - Evo Morales: Es gibt nur eine einzige Welt, und wir alle sind gemeinsam verantwortlich für sie

Ansprache des bolivianischen Praesidenten-kAnsprache des bolivianischen Präsidenten bei der traditionellen Zeremonie zur Amtseinführung am 21. Januar in Tiwanaku

Evo Morales – Übersetzung: Gerhard Mertschenk - Ein Willkommen allen Anwesenden ...

Von Tiwanaku aus, unserer jahrtausendealten Stadt, geht ein Gruß an die Schwestern und Brüder in Bolivien, des Kontinents und der Welt.

Mit Erlaubnis unserer Huacas Apus (Quechua - Berggeister), Achachilas, Mamanis (Aymara - Schutzahnen), mit Blick auf die Gipfel der Andenkordillere, den Huayna Potosí, Illampu, Illimani, Chorolque, unter der Obhut meines Berges Cuchi Cuchi del Ayllu Sulca aus dem Gebiet Orinoca, des Berges aus meiner Gemeinde, der nicht Reichtum verschafft, sondern dem bolivianischen Volk politische Macht.

Mit Erlaubnis der ursprünglichen Würdenträger aus Tiwanaku, mit Erlaubnis unseres Vaters Sonnengott, unserer Mutter Mond, mit Erlaubnis des heiligen Kokablattes sowie der Schutzgeister unserer Flüsse, Berge und Wälder, unserer heiligen Mutter Erde Pachamama möchte ich damit beginnen, dass der heutige Tag ein ganz besonderer ist, ein historischer Tag der Bekräftigung unserer Identität, der Bekräftigung unserer kulturell-demokratischen Revolution, in der wir den Moment einer Pachakuti, einer "Zeitenwende", durchleben.

"Pacha" bedeutet Gleichgewicht, Ausgewogenheit, "kuti" bedeutet Rückkehr, Umkehr, also bedeutet "Pachakuti" Rückkehr zur Ausgewogenheit, Rückkehr zur Gleichheit, zur Ebenbürtigkeit mittels einer Politik der Komplementarität und Solidarität für diesen Veränderungsprozess, die Rückkehr zur Ausgewogenheit, die Rückkehr zu unserem Sarahui, die Rückkehr zu unserem Ñan (Wegesystem der Inka), zu unserem Tape. Wir müssen unsere kulturell-demokratische Revolution festigen, unsere Revolution im Gesundheitswesen, in der Produktion, im Justizwesen, bei der Arbeit und im Denken. Mehr dazu (910 KB)

 

22.01.2015 – amerika21.de - Indigene Amtseinführung von Boliviens Präsident Evo Morales

Indigene Amtseinfuehrung von Boliviens Praesident Evo Morales-kVon Vilma Guzmán, amerika21 - La Paz. Evo Morales ist am vergangenen Mittwoch in Bolivien nach seiner Wiederwahl zum dritten Mal in Folge in einer indigenen Zeremonie in das Präsidentenamt eingeführt worden.

Der 55-jährige Politiker war 2006 zum ersten indigenen Präsidenten des Landes gewählt worden. 2009 wurde er im Amt bestätigt und im vergangenen Oktober mit mehr als 60 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Die Amtseinführung fand im Rahmen einer indigenen Zeremonie [2] in Tiwanaku statt. Der Ort liegt rund 4.000 Meter über dem Meeresspiegel in der Altiplano-Hochebene, 70 Kilometer westlich von La Paz. Tiwanaku (100 v.u.Z.-1.000 n.u.Z.) bezeichnet sowohl eine Aymara-Kultur, als auch die erste größere Stadt im Andenraum. Für die Indigenen Boliviens dient sie als Ausgangspunkt einer neuen Regierungsperiode um "die Energie der überlieferten Gottheiten, der Pachamama (Mutter Erde) und des Kosmos zu empfangen." Zur Zeremonie gehört auch die traditionelle Kleidung des Präsidenten: eine Tunika aus Vakinja-Wolle mit einer Goldstickerei, die das Gesicht des Tata Inti (Sonnengottes) symbolisiert; die Kopfbedeckung mit vier Punkten, um die "gute Energie des Kosmos aufzunehmen", eine chacana (andines Kreuz), "mit der die Weisheit empfangen wird" und vorn eine Goldstickerei, die das Sonenntor darstellt. Circa 20.000 Gäste aus dem In- und Ausland, die von Musik und Tänzen empfangen wurden, waren anwesend. Auch indigene Anführer aus verschiedenen Ländern der Region nahmen an der Zeremonie teil. Der Artikel als PDF (1,9 MB)

 

13.01.2015–derStandard.at-USA zwangen Österreich 2013 zu Durchsuchung von Morales-Flugzeug

Durchsuchung von Morales-Flugzeug-kFrüherer NSA-Chef Hayden bestätigt in ARD-Dokumentation, dass die USA Druck auf europäische Regierungen ausübten

Eine Dokumentation im deutschen Fernsehen hat die Affäre rund um die überraschende Landung des bolivianischen Präsidentenflugzeugs auf dem Wiener Flughafen im Sommer 2013 wieder aufgegriffen. Der Film zeichnet die Flucht des ehemaligen US-amerikanischen Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden, der millionenfach Geheimdokumente der NSA gestohlen hatte, von Hongkong in sein Moskauer Exil nach. Die ARD-Journalisten lassen unter anderem den früheren NSA-Direktor Michael Hayden zu Wort kommen, der den massiven Druck der USA auf europäische Regierungen schildert, der schließlich in dem unfreiwilligen Österreich-Besuch von Boliviens Präsident Evo Morales mündete.

Ende Juni 2013 reiste Morales zum Gipfel der gasexportierenden Länder nach Moskau – in einer Präsidentenmaschine. Laut Wiener Abkommen genießt diese Art Flugzeug – ähnlich wie eine Botschaft – besonderen diplomatischen Schutz. Allgemein wurde erwartet, dass sich Snowden auf den Weg nach Lateinamerika begibt. Die linksgerichteten Regierungen Boliviens, Venezuelas und Ecuadors hatten ihm, anders als die EU-Staaten, Asyl angeboten. Morales legte vor Ort in Moskau nach: In einem Fernsehinterview bekräftigte er die Bereitschaft Boliviens, Snowden Unterschlupf zu gewähren. Mehr dazu (132 KB)

 

 

 

 

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Liebe Freunde, seit Januar 2015 gibt es ein News Letter der Botschaft Boliviens.

 

Mai – 2015 (3,12 MB)

 

April – 2015 (4,07 MB)

 

März – 2015 (4,39 MB)

 

Februar – 2015 (5,23 MB)

newletter-botschaft

Die 1. Ausgabe

Januar 2015

4,53 MB

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