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Ihre Meinung, ihre Kritik, ihre Fragen sind mir immer Willkommen: mailto:webmaster @kalle-der-rote.de

Solidarität mit Kuba, denn Kuba übt Solidarität in aller Welt

„Die Imperialisten schwimmen in einem Meer von Triumphalismus und reden wie die Herren der Welt. Die Herren der Welt können sie aber nicht sein, denn zumindest unsere Herren sind sie nicht.“ (Fidel Castro)

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Deutschsprachige Ausgabe der “Granma” Zeitung der PCC

 

12.09.2017 – jw - Klassenpresse

Klassenpresse-kHurrikan »Irma«: Medien ignorieren Kuba

Von Sebastian Carlens - Springers Tageszeitung Die Welt wähnt sich im Auge eines Hurrikans, dem der »Lügenpresse«-Rufer. Und zwar nicht derjenigen, die sich darüber ärgern, dass Bild und Co. nicht mehr so unverhohlen wie früher zu Mord und Totschlag aufrufen, also denen von rechts. Nein, diesmal kommt der Sturm der Wut von links: »Nach der zerstörerischen Wucht von ›Irma‹ folgt die Empörungswelle in den sozialen Netzwerken.«

Was ist geschehen? Die Welt-Redaktion muss einräumen, dass ihr erboste Leser zusetzen, vor allem via Kurznachrichtendienst Twitter. »Überall #Irma und Florida. Warum nicht #Irma und #Kuba?«, fragen sie. Wie Nutzerin @spinnea: »Sind Kubaner weniger wichtig?«

Tatsächlich ist die Ankunft des Wirbelsturms in Florida überall, nicht nur in der Welt, seiten- und bildschirmfüllend präsent, während von der kleinen Insel, die bereits vorher von dem Unwetter getroffen wurde, in den großen bürgerlichen Medien so gut wie nichts zu sehen ist. Die Welt kommt nicht umhin zuzugestehen: »In der Tat hat Kuba die Wucht des Hurrikans ›Irma‹ voll getroffen.« Aber – und das muss man sich in Versalien denken: Die USA sind uns einfach näher. Der überflutete Wal-Mart, das könnte auch ein Rewe, Aldi, Lidl sein. Die emotionale Verbindung steht, während Kuba nun mal sozialistisch ist. Mehr dazu (110 KB)

 

11.09.2017 – jw - Sturm peinigt Karibik

Sturm peinigt Karibik-kHurrikan »Irma« hat in Kuba schwere Schäden verursacht. In Florida wurden 6,5 Millionen Menschen evakuiert

Von Volker Hermsdorf - Wirbelsturm »Irma« hat in der Karibik eine Schneise der Verwüstung hinterlassen und mindestens 25 Menschen in den Tod gerissen. Am Sonntag (Ortszeit) erreichte der Sturm Florida. Mit einer Stärke der Kategorie vier traf »Irma« auf die südliche Spitze des US-Bundesstaats und die davorliegenden Florida Keys. Von Fort Myers bis hoch nach Tampa haben sich die Menschen auf das Schlimmste vorbereitet. Lokale Medien meldeten bis Redaktionsschluss am Sonntag bereits drei Tote, in mehr als 250.000 Haushalten fiel der Strom aus. Weil Florida oberirdische Stromleitungen hat, könnte »Irma« Beobachtern zufolge auf seinem Weg über Florida eine Millionen Menschen von der Versorgung abschneiden.

Zuvor war das Auge des – zwischenzeitlich wieder zur höchsten Kategorie fünf hochgestuften – Hurrikans zwei Tage lang von Ost nach West über die kubanische Nordküste gezogen. Bis zu sieben Meter hohe Wellen, Windgeschwindigkeiten von 260 Kilometern pro Stunde und Starkregen richteten schwere Verwüstungen an. In weiten Teilen des Landes brach die Stromversorgung zusammen. Menschen kamen jedoch nicht ums Leben – die Hälfte aller Bewohner war evakuiert worden. Mehr dazu (116 KB)

 

28.08.2017 - amerika21.de - Kuba bildet ehemalige Farc-Kämpfer aus Kolumbien zu Ärzten aus

Kuba bildet ehemalige Farc-Kaempfer-kVon Edgar Göll - Bogotá/Havanna. Am Samstag ist die erste Gruppe von Mitgliedern der ehemaligen Rebellenorganisation Farc aus Kolumbien nach Kuba geflogen, um dort Medizin zu studieren. Ein Komitee medizinischer Fachleute aus Kubas lateinamerikanischer Medizinschule (ELAM) und Beamte der kubanischen Botschaft in Kolumbien führten das Auswahlverfahren durch. Die zunächst ausgewählten 200 Hochschulaspiranten kommen aus den Übergangszonen der Farc oder vom Land und werden im September in Havanna ihre Ausbildung beginnen. Die kubanische Regierung hatte im März dieses Jahres Stipendien für insgesamt 500 Ex-Guerilleros und 500 Kleinbauern zugesagt [3].

Mit ihrem medizinischen Abschluss werden sie im Sinne des erfolgreichen kubanischen Modells der Familienärzte geschult, damit sie nach ihrem Abschluss nach Kolumbien zurückkehren können, um dort die primäre Gesundheitsversorgung zu entwickeln und zu stärken. Um an der ELAM lernen zu können, müssen die angehenden Studierenden ein Versprechen abgeben: dass sie in ihre lokalen Gemeinschaften zurückkehren, um dort zu arbeiten. Mehr dazu (128 KB)

 

26.06.2017 – jw - Mythen ausgeräumt

Mythen ausgeraeumt-kDer kleine Bruder Che Guevaras hat eine Biographie über die Familie des Revolutionärs geschrieben

Von Volker Hermsdorf - Fünfzig Jahre nach dem feigen Mord an Ernesto »Che« Guevara ist heute wohl kein authentischer Zeitzeuge mehr zu finden, der nicht schon seine Version der Geschichte dargestellt hätte. Einzig die engere Familie des Revolutionärs hielt sich seit einem halben Jahrhundert zurück. Als Vater Ernesto Guevara Lynch Anfang der 1970er Jahre im kubanischen Exil ein Buch mit Erinnerungen an seinen Sohn veröffentlichen wollte, hielten dessen Geschwister Ana María, Celia, Roberto und Juan Martín ihn davon ab. Dieses Buch war »nichts, worin die Ideale meines Bruders fortlebten«, kritisierte der fünfzehn Jahre nach Che geborene Juan Martín den damaligen Plan.

Jetzt hat er selbst eine Biographie geschrieben. Er wolle seinen Bruder damit als Menschen »jenseits des Mythos« und der Kommerzialisierung darstellen, erklärte der heute 73jährige kürzlich bei der Vorstellung der deutschsprachigen Ausgabe seines Buches »Mein Bruder Che« in Berlin. Ihm gehe es um dessen »Botschaft«, seiner »großartigen Vision von einer gerechteren Gesellschaft«, die heute »genauso aktuell und wichtig« sei wie vor 50 Jahren, wie er sagte. Mehr dazu (120 KB)

 

17.06.2017 – amerika21 - US-Präsident Trump schränkt Beziehungen zu Kuba einseitig ein

US-Praesident Trump schraenkt Beziehungen zu Kuba einseitig ein-kVereinbarungen der Regierung Obama mit Kuba aufgehoben. Reisebeschränkungen, Blockade und Restriktionen bei Geschäften mit kubanischen Staatsunternehmen bekräftigt

Von Edgar Göll - Miami. US-Präsident Donald Trump hat am gestrigen Freitag in einem lange erwarteten Statement seine Kubapolitik umrissen und wichtige Schritte der Vorgängerregierung von Barack Obama revidiert, mit denen eine historische Annäherung zwischen Washington und Havanna erreicht worden war. In der Hochburg der rechtsextremen Exilkubaner, dem Stadtteil "Little Havana" in Miami, verlautbarte er, die Annäherungsschritte seines Amtsvorgängers Barack Obama hätten "Gewalt und Instabilität verbreitet". Belege dafür nannte er nicht. Zudem wolle er, Trump, die "Verbrechen des Castro-Regimes offenlegen". Dafür erhielt er von den geladenen Zuhörern starken Applaus. Die unter Obama getroffenen Vereinbarungen mit Kuba erklärte er für aufgehoben.

Schon während des Präsidentschaftswahlkampfes hatte sich Trump sehr negativ über die Entspannungspolitik gegenüber Kuba geäußert und propagiert, er werde die "schlechten Verhandlungsergebnisse" von Obama aufkündigen. Dies gilt vor allem in den beiden Bereichen Reisefreiheit und Wirtschaftsbeziehungen, in denen Trump nun Veränderungen anstrebt. Im Konkreten bedeutet das zunächst: Mehr dazu (240 KB)

 

06.02.2017 – jw - Sozialismus oder Trump

Sozialismus oder Trump-kUS-Regierung stellt Vereinbarungen mit Kuba in Frage. Mögliche Abkehr vom Annäherungskurs Barack Obamas

Von Volker Hermsdorf - Washington droht mit einer neuen Eiszeit in den Beziehungen zu Kuba. Die Regierung Donald Trumps werde den unter Barack Obama eingeleitete Annäherungskurs »komplett überprüfen«, kündigte der neue Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, am Freitag vor der Presse in der US-Hauptstadt an. Diese erste offizielle Erklärung zur künftigen Politik der USA gegenüber der Inselrepublik erfolgte symbolträchtig am 55. Jahrestag der Verhängung der bis heute geltenden Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade durch US-Präsident John F. Kennedy am 3. Februar 1962.

Formal begründete Spicer den Kurswechsel Washingtons mit der »Haltung Havannas zu den Menschenrechten«. Donald Trump fühle sich einer Politik verpflichtet, welche die Menschenrechte aller Bürger in der ganzen Welt garantiere. Die Entscheidung zur Kuba-Politik sei Teil dieser Verpflichtung, sagte der Regierungssprecher. Bereits vor seiner Wahl zum US-Präsidenten hatte Trump damit gedroht, die unter Obama abgeschlossenen Vereinbarungen mit der sozialistischen Insel zurückzunehmen. Außenminister Rex Tillerson hatte im Januar zudem angekündigt, die Streichung Kubas von der US-»Terrorliste« zu überprüfen. Beobachter kommentierten, dass die Trump-Administration offenbar die Verträge mit Havanna »nachbessern« wolle, dabei allerdings ignoriere, dass die ausgehandelten Kompromisse das Ergebnis von monatelangen Verhandlungen erfahrener Diplomaten waren. Mehr dazu (40 KB)

 

14.01.2017 – jw - Arschtritt für Contras

Arschtritt fuer Contras-kUSA beschränken Anreize zur Abwanderung aus Kuba. Havanna lobt »bedeutenden Schritt«, die Rechte spuckt Gift und Galle

Von Volker Hermsdorf - Eine Woche vor seinem Auszug aus dem Weißen Haus hat der scheidende US-Präsident Barack Obama einen Teil der Anreize gestrichen, mit denen die USA seit Jahrzehnten kubanische Staatsbürger zum Verlassen ihres Landes bewegen wollen. Ab sofort würden Einwanderer aus Kuba, die kein Visum besitzen oder unter humanitären Schutz fallen, wieder zurückgeschickt, erklärte Obama am Donnerstag abend (Ortszeit) in Washington. »Damit behandeln wir Migranten aus Kuba genauso wie die aus anderen Ländern«, sagte der Staatschef. Doch Barack Obama sagte damit nur die halbe Wahrheit. Vom noch amtierenden Präsidenten außer Kraft gesetzt wurde eine aus dem Jahr 1995 stammende, unter dem Begriff »Wet foot, dry foot« bekannt gewordene Sonderregelung, nach der Kubaner, die einen Fuß auf das US-Festland gesetzt hatten, dort Bleiberecht erhielten, während auf dem Meer aufgegriffene deportiert wurden. Auch das von George W. Busch 2006 eingeführte Programm »Cuban Medical Professional Parole« (CMPP) zur Abwerbung von kubanischem Medizinpersonal auf Auslandseinsätzen wird beendet.

Ein weiterer Anreiz zum Verlassen des Landes in Richtung USA bleibt allerdings weiterhin in Kraft. Der »Cuban Adjustment Act« (CAA), ein Gesetz aus dem Jahr 1966 bestimmt, dass kubanische Einwanderer nach einem Mindestaufenthalt von einem Jahr und einem Tag Anspruch auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung (Legal Permanent Residency, LPR) in den USA haben. Dieses Privileg, das Washington Menschen aus anderen Ländern nicht zugesteht, kann nur vom US-Kongress abgeschafft werden. Das Gesetz sei »einzigartig in der Welt« und passe nicht »in den aktuellen Zusammenhang«, erklärte die kubanische Chefunterhändlerin Josefina Vidal dazu in Havanna. Mehr dazu (40 KB)

 

02.12.2016 – UZ - Die DKP verneigt sich vor Fidel Castro

Lieber Genosse Raúl Castro,

liebe Genossinnen und Genossen des Zentralkomitee der PCC,

liebe Genossinnen und Genossen der PCC in den Provinzen und Gemeinden,

liebes Volk von Kuba!

Mit großem Schmerz haben wir die Nachricht vom Ableben des Comandante Fidel Castro erhalten. Wir reihen uns ein in die Millionen, die ihr Beileid ausdrücken. An die Familienangehörigen von Fidel, an seine engsten Vertrauten und Freunde, an seine Partei, an sein Volk, an alle, die das Privileg gehabt haben ihn kennenzulernen und alle, die sich in aller Welt an seinen Ideen, seinem Beispiel und seiner Standhaftigkeit inspiriert haben: Wir sagen Euch, dass wir bei Euch sind! Wir verspüren den gleichen Schmerz auf der anderen Seite des Atlantiks, im alten Europa, das sich ebenfalls verneigt vor diesem großen Genossen und Menschen, der seinen Platz in der Geschichte der Menschheit hat.

In den neunzig Jahren seines Lebens ist viel über Fidels Werk gesagt worden, und man wird in der Zukunft über dieses Werk reden. Unabhängig davon, was die Medien sagen, hat die Geschichte Fidel bereits freigesprochen – es ist nicht erforderlich, dass Politiker oder Medien sein Werk absegnen. Mehr dazu (70 KB)

 

30.11.2016 – DKP - Hunderttausende auf der Plaza de la Revolución: »Ich bin Fidel!«

Ich bin Fidel-kMit einer bewegenden Massenkundgebung auf der Plaza de la Revolución im Herzen von Havanna haben Hunderttausende Menschen am Dienstag abend (Ortszeit) Abschied vom Comandante en Jefe Fidel Castro genommen. Zu der Kundgebung waren Repräsentanten aus aller Welt angereist, unter ihnen die Präsidenten Nicolás Maduro aus Venezuela, Evo Morales aus Bolivien und Rafael Correa aus Ecuador. Auf der Ehrentribüne nahmen unter anderem der frühere Präsident Uruguays, Pepe Mujica, und der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras Platz. Hochrangige Delegationen waren auch aus China, Vietnam, Russland und zahlreichen afrikanischen Staaten nach Havanna gekommen. Von der Masse auf dem Platz war immer wieder der Slogan zu hören »Yo soy Fidel« – »Ich bin Fidel!«

Nicaraguas Präsident Daniel Ortega eröffnete seine Ansprache mit der Frage »Wo ist Fidel?«. Die Menge antwortete ihm: »Hier!« Er verurteilte die noch immer bestehende Blockade der USA gegen Kuba als Verbrechen und erinnerte noch einmal an die langjährige Unterstützung Kubas für das sandinistische Nicaragua. - Mehr dazu (66 KB)

 

30.11.2016 – jw - Verbeugung vor Fidel Castro

Verbeugung vor Fidel Castro-kStaats- und Regierungschefs aus aller Welt bei Trauerkundgebung für verstorbenen Comandante

Von André Scheer - Zahlreiche Staats- und Regierungschefs sind am Dienstag in Havanna eingetroffen, um an den Trauerfeierlichkeiten für den am Freitag verstorbenen Comandante en Jefe der Kubanischen Revolution, Fidel Castro, teilzunehmen. Zu den Gästen zählten enge Verbündete der sozialistischen Insel, so die Präsidenten Nicolás Maduro aus Venezuela, Daniel Ortega aus Nicaragua, Evo Morales aus Bolivien und Rafael Correa aus Ecuador, sowie hochrangige Delegationen aus Russland, China und Vietnam. Aber auch Mexikos Staatschef Enrique Peña Nieto, Südafrikas Präsident Jacob Zuma und andere Führungspersönlichkeiten vor allem aus Mittel- und Südamerika sowie Afrika fanden sich in Havanna ein. Europa wurde unter anderem durch den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und Spaniens Exkönig Juan Carlos vertreten. Die Bundesrepublik schickte Altkanzler Gerhard Schröder. Mehr dazu (40 KB)

 

29.11.2016 – jw - Abschied von Fidel

Abschied von Fidel-kKuba weint um den Comandante. Hunderttausende bei Gedenkveranstaltungen. Staatstrauer in vielen Ländern. Peinlichkeiten aus Berlin und Washington

Von André Scheer - In Kuba haben am Montag die offiziellen Trauerfeiern zum Tod des langjährigen Präsidenten Fidel Castro begonnen. Auf der Plaza de la Revolución, dem Platz der Revolution im Zentrum der Hauptstadt Havanna, bildeten sich lange Schlangen von Menschen, die im José-Martí-Memorial Abschied vom Comandante en Jefe nehmen wollten. In den Hallen unter dem Denkmal für den Nationalhelden José Martí zogen sie schweigend an der Ehrenwache vorbei, die sich neben einem blumengeschmückten historischen Foto von Fidel postiert hatte. Das Bild des Fotografen Alberto Korda zeigt den Comandante 1962 mit Rucksack und Gewehr in der Sierra Maestra. Veteranen der Kubanischen Revolution oder des Einsatzes in Angola trugen ihre im Kampf erworbenen Orden und Medaillen und salutierten vor dem Bildnis.

Ähnliche Szenen gab es überall auf der Insel, denn in mehr als 1.000 Städten und Gemeinden waren Gedenkorte eingerichtet worden, an denen die Menschen noch bis zum heutigen Dienstag Abschied nehmen können. Überall lagen Unterschriftenlisten bereit, auf denen die Kubaner ihre Treue zu der von Fidel auf der Kundgebung am 1. Mai 2000 verkündeten Definition ihrer Revolution bekunden können: »Revolution bedeutet, alles zu ändern, was zu ändern ist; bedeutet Gleichheit und vollkommene Freiheit; bedeutet, uns aus eigener Kraft selbst zu befreien. Revolution bedeutet Einheit, bedeutet Unabhängigkeit, bedeutet zu kämpfen für unseren eigenen Traum von Gerechtigkeit für Kuba und die Welt.« Mehr dazu (40 KB)

 

29.11.2016 – jw - Im Fadenkreuz der CIA

Im Fadenkreuz der CIA-kDie Liste der Mordversuche gegen den kubanischen Revolutionsführer ist lang. Sie scheiterten alle. Am 25. November 2016 ist Fidel Castro im Alter von 90 Jahren in Havanna verstorben

Von Horst Schäfer - Washingtons Geheimdienst bescheinigte ihm eine »faszinierende Anziehungskraft«. Unzählige Mordkomplotte mehrerer US-Regierungen haben das Leben des kubanischen Staatschefs Fidel Castro viele Jahrzehnte lang begleitet. In seiner Amtszeit, so die kubanischen Sicherheitsbehörden, habe es gegen Castro 638 Tötungsversuche von CIA und Mafia gegeben. Aus diesem »Guinessbuch der Rekorde« schildert unser Autor nur einige Mordversuche auf den Revolutionsführer, die von den USA eingestanden wurden und in veröffentlichten Regierungsdokumenten und einer Untersuchung des US-Senats aus dem Jahr 1975 belegt sind.(jW)

Am 11. Dezember 1959 drängte der Leiter der CIA-Abteilung Westliche Hemisphäre, J.C. King, seinen Direktor Allan Dulles in einem Memorandum, es bestehe dringend Handlungsbedarf. Der Aufbau einer kubanischen Exilarmee aus geflüchteten Soldaten und Offizieren des Batista-Regimes (Fulgencio Batista führte von 1952 bis 1958 eine von den USA unterstützte Diktatur auf Kuba an, jW) sei nötig, denn die CIA erwarte in Kuba eine »schnelle Nationalisierung der Banken, der Industrie und des Handels«. Eine weitere Duldung Castros werde »ähnliche Aktionen gegen US-Besitzungen in anderen lateinamerikanischen Ländern herausfordern«. - Mehr dazu (76 KB)

 

28.11.2016 - Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek- ¡Hasta Siempre Comandante!

Hasta Siempre Comandante-1-kKein anderer Mensch ist schon zu Lebzeiten von seinen Gegnern so oft für Tot erklärt worden wie Fidel Castro. »Einmal habe ich gesagt, daß an dem Tag, an dem ich wirklich sterbe, niemand es glauben wird«, antwortete er vor mehr als zehn Jahren auf eine Frage seines Interviewers Ignacio Ramonet. Nun müssen wir es glauben.

Der Comandante der Kubanischen Revolution Fidel Castro Ruz, ist am 25. November 2016 um 22.29 Uhr im Alter von 90 Jahren verstorben. Ein »Unentbehrlicher«, wie Bertold Brecht diejenigen nannte, die ihr Leben lang für eine bessere Welt kämpfen, ist gegangen. Fidels Leistungen und sein Vermächtnis sind jedoch für das kubanische Volk und die fortschrittlichen Menschen in aller Welt unvergänglich. Während Kuba und seine Freunde weltweit um einen großen Menschen trauern, feiern Gegner der kubanischen Revolution Fidel Castros Tod bereits als vermeintlichen Triumph. Er selbst hatte das vorausgesehen. »Unsere Feinde sollten sich keine Illusionen machen, ich sterbe morgen und mein Einfluß mag zunehmen«, sagte er im Interview mit Ramonet und fügte hinzu: »Ich könnte es wie Cid Campeador machen, den sie tot auf dem Pferd mit sich führten und so Schlachten gewannen.« Mehr dazu (950 KB)

 

26.11.2016 - DKP trauert um Fidel Castro

Pressemitteilung des DKP-Parteivorstands, 26. November 2016

Die Revolution der Gleichheit und der Solidarität lebt

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP), ihre Freundinnen und Freunde und ihre Mitglieder trauern zusammen mit Millionen Menschen auf der Welt um Fidel Castro, den Revolutionsführer Kubas. „Die kubanische Revolution hat dank Fidel und der Kommunistischen Partei Kubas eine gesellschaftliche Gleichheit hergestellt, wie sie nur im Sozialismus möglich ist“, sagte Patrik Köbele, der Vorsitzende der DKP, am Samstag. „Das ist der Platz dieser Revolution und Fidel Castros in der Geschichte des 20. Jahrhunderts.“

Die DKP steht auch in diesem Moment an der Seite des kubanischen Volkes, das sie seit ihrer Gründung politisch und in den schwersten Jahren auch materiell unterstützt hat. Unser besonderer Gruß gilt in diesen Tagen der Staatstrauer den Familienangehörigen Fidels, seinem Bruder Raúl Castro und dem ganzen kubanischen Volk. Mehr dazu (68 KB)

 

26.11.2016 – jw - Hasta Siempre, Comandante!

Hasta Siempre Comandante Fidel-kKubas früherer Präsident Fidel Castro im Alter von 90 Jahren in Havanna verstorben

Der Comandante en Jefe der Kubanischen Revolution, Fidel Castro, ist am Freitag (Ortszeit) im Alter von 90 Jahren in Havanna verstorben. Über die traurige Nachricht informierte Kubas Präsident Raúl Castro in einer über alle Fernsehsender des Landes ausgestrahlten Ansprache.

Wörtlich sagte Raúl Castro:

»Liebes Volk von Kuba,

mit tiefem Schmerz spreche ich zu Ihnen, um unser Volk und die Völker der Welt darüber zu informieren, dass heute, am 25. November um 22.29 Uhr, der Comandante en Jefe der Kubanischen Revolution, Fidel Castro, verstorben ist. In Erfüllung des ausdrücklichen Willens des Genossen Fidel werden seine Reste eingeäschert. In den Morgenstunden des morgigen Samstag, 26. November, wird die für die Bestattung gebildete Organisationskommission unserem Volk detaillierte Informationen über die Organisation der posthumen Ehrung des Gründers der Kubanischen Revolution übermitteln. ¡Hasta la victoria siempre!« Mehr dazu (52 KB)

 

12.08.2016 – UZ - Glückwunsch, Genosse Fidel! -¡Felicidades, Comandante Fidel!

Glueckwunsch Genosse Fidel-kFidel Castro, Revolutionär, Staatsmann, marxistischer Theoretiker und Symbol für das sozialistische Kuba, wird am 13. August 90 Jahre alt

Lieber Genosse Fidel,

die Deutsche Kommunistische Partei sendet Dir die herzlichsten Grüße und besten Wünsche zur Vollendung Deines 90. Lebensjahres!

Schon als junger Mann hast Du Dich in den Dienst Deines kubanischen Volkes gestellt, indem Du an der Spitze der Bewegung gegen den Diktator Batista gestanden hast. Dabei hast Du revolutionäre Weitsicht und Geduld bewiesen, und wie Du in Deiner Verteidigungsrede nach dem Sturm auf die Moncada-Kaserne vorhergesagt hast, hat Dich die Geschichte freigesprochen. Der Widerstand gegen die Diktatur war berechtigt und hat dem Volk Kubas die Freiheit und Souveränität gegeben, die ihm bürgerliche und Marionettenregierungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht geben konnten.

Nach dem Sieg der Revolution standen große Umwälzungen auf der Tagesordnung. Die Entschlossenheit, mit der Du diese Revolution vorangetrieben hast, hat Dir den Hass Deiner Gegner, vor allem in den USA, aber auch in den kapitalistischen Staaten Europas, eingebracht. Du hast ihn produktiv in noch mehr revolutionäre Energie umgesetzt! Mehr dazu (950 KB)

 

22.04.2016 – jw - Heinz W. Hammer – presente

Heinz W Hammer presente-kVon Gerhard Feldbauer - Am heutigen Freitag wird in Essen Heinz W. Hammer begraben, der am 31. März gestorben ist. Der leidenschaftliche Kommunist war besonders in der Kuba-Solidarität engagiert. Nach 1989 hatte Kuba über 80 Prozent seiner Handelspartner verloren. Allein durch die Kohl-Regierung waren nach der Einverleibung der DDR mehr als 100 mit Kuba geschlossene Verträge völkerrechtswidrig gebrochen worden. Trotzdem blieb Kuba sozialistisch. Als Vorsitzender der Essener Regionalgruppe der »Freundschaftsgesellschaft BRD–Kuba« initiierte Heinz die Gründung des »Netzwerks Cuba«, geprägt vom Geist Che Guevaras, auf den das berühmte Zitat zurückgeht: »Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker«. Das war auch der Titel des Buchs, das Heinz zusammen mit Frank Schwitalla von der »Bremen–Cuba: Solidarität konkret« zum 20. Jahrestag des »Netzwerks« 2013 bei Papyrossa veröffentlichte.

Im »Netzwerk« erwies sich Heinz als ein kluger Bündnispolitiker und vereinte politisch heterogene Kräfte über vielerlei Meinungsverschiedenheiten hinweg. Als größte bundesweite Organisation der Kuba-Solidarität ordnet es sich ein in die weltweite Unterstützung der Karibikinsel. Der Staatsrat der Republik Kuba würdigte Heinz mit der »Medaille der Freundschaft« als »Geste einer ewigen Anerkennung im Namen des kubanischen Volkes«. Mehr dazu (34 KB)

 

22.03.2016 – jw - Obama in Havanna: Empfang mit der Hymne der Guerilla

Empfang mit der Hymne der Guerilla-kVon Volker Hermsdorf - Die Bilder, die am gestrigen Montag in Havanna zu sehen waren, werden in die Geschichte eingehen. An seinem ersten offiziellen Besuchstag in der kubanischen Hauptstadt legte US-Präsident Barack Obama zunächst einen Kranz am Ehrenmal für Kubas Nationalhelden José Martí nieder, der 1895 im Kampf gegen die spanische Kolonialmacht getötet worden war. Hinter ihm waren die großen Reliefs der Comandantes Che Guevara und Camilo Cienfuegos zu sehen.

Anschließend begab sich Obama in den Palast der Revolution, wo ihn sein kubanischer Amtskollege Raúl Castro erwartete. Offenbar aufgrund des anhaltend schlechten Wetters intonierte eine Militärkapelle im Inneren des geräumigen Gebäudes die kubanische Hymne »La Bayamesa« und das US-amerikanische Gegenstück »The Star-Spangled Banner«. Anschließend schritten die beiden Präsidenten die Ehrenformation ab. Die Kapelle spielte dazu den Revolutionsmarsch der kubanischen Guerilla, die »Hymne des 26. Juli«. Wie kein anderes steht dieses Lied für die Kubanische Revolution und Fidel Castro. »Als der Tyrann das Gefängnis besichtigte, sangen wir in seiner Anwesenheit aus voller Kehle die patriotische Hymne ›Marsch des 26. Juli‹«, schrieb der Revolutionsführer 1953 in einem Brief aus dem Gefängnis, in dem er nach dem gescheiterten Angriff auf die Moncada-Kaserne am 26. Juli des Jahres inhaftiert war. Mehr dazu (36 KB)

 

22.03.2016 – jw - Feuchte Begrüßung

Feuchte Begruessung-kRegenwetter machte die Inszenierung der Ankunft von US-Präsident Barack Obama in Havanna zunichte

Von Volker Hermsdorf - Wie ein strahlender Held konnte sich US-Präsident Barack Obama bei seiner Ankunft in Havanna am Sonntag abend nicht präsentieren. Bei heftigem Regen hatte die Air Force One um 16.19 Uhr (Ortszeit) auf der Landebahn des Flughafens aufgesetzt. Auch der Bummel mit Ehefrau Michelle und den Töchtern Malia und Natasha durch die Altstadt von Havanna musste unter Regenschirmen stattfinden und fiel damit für die mediale Selbstdarstellung weitgehend ins Wasser. Auf dem Platz vor der Kathedrale, in der Kardinal Jaime Ortega auf Obama wartete, suchten die Menschen mehr Schutz vor dem Tropenguss als die Nähe des Gastes aus Washington.

Während sein Chef zunächst touristische Termine absolvierte, wollte Außenminister John Kerry den Aufenthalt in der kubanischen Hauptstadt nutzen, um sich am Montag persönlich über den Stand der Friedensgespräche in Kolumbien zu informieren. Dazu kündigte er Gespräche mit den Vertretern Bogotás und der FARC-Guerilla an. Beide Seiten verhandeln seit November 2012 in Havanna über die Beilegung des jahrzehntelangen Bürgerkriegs, in dem mehr als 260.000 Menschen getötet wurden. Beide Seiten räumten jedoch ein, dass es nicht gelingen werde, wie geplant bis zum 23. März das Abkommen über einen Waffenstillstand zu unterzeichnen. Dagegen haben die meisten Punkte im Programm Obamas eher symbolischen Charakter, etwa seine für den heutigen Dienstag geplante Rede vor »Vertretern der Zivilgesellschaft« sowie der anschließende Besuch eines Baseballspiels. Mehr dazu (44 KB)

 

02.03.2016 – jw - Kuba bleibt Zika-frei

Kuba bleibt Zika-frei-kAktionsplan zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten erfolgreich umgesetzt

Von Volker Hermsdorf - Das kubanische Gesundheitsministerium (Ministerio de Salud Pública, MINSAP) hat am gestrigen Dienstag (Ortszeit) eine Reihe von Verordnungen in Kraft gesetzt, um Bevölkerung und Gäste der Insel vor den auf dem amerikanischen Kontinent grassierenden tropischen Infektionskrankheiten zu schützen. Ab sofort müssen Besucher aus bekannten Infektionsgebieten eine Gesundheitserklärung abgeben, ausländische Studenten brauchen darüber hinaus eine amtliche Gesundheitsbescheinigung ihrer Herkunftsländer. Wer bei der Einreise Fieber hat, muss sich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen und sich – falls erforderlich – behandeln lassen. Kubanische Staatsbürger, die nach Angola reisen wollen, müssen eine Gelbfieberimpfung nachweisen.

Grund für diese Maßnahmen sei der »besorgniserregende Anstieg von Erkrankungen, die durch Stechmücken übertragen werden«, erklärte der Leiter der für Epidemiologie zuständigen MINSAP-Abteilung, Francisco Durán, am Wochenende. Er verwies auf das zunehmende Auftreten des Zika-Virus und des Dengue- und Chikungunyafiebers in der Region und auf den Ausbruch einer Gelbfieber-Epidemie in Angola. Mehr dazu (42 KB)

 

01.03.2016 - derstandard.at - Rolling Stones spielen Gratiskonzert in Kuba

Rolling Stones spielen Gratiskonzert in Kuba-kAuftritt in Havanna am 25. März im Rahmen der "América Latina Olé"-Tour

Havanna – Schon seit Herbst kursieren Gerüchte, dass die Rolling Stones einen Auftritt in Kuba planen. Nun ist es fix: Die britische Rockband gibt am 25. März ein Gratiskonzert in Havanna. Die Stones gastieren im Rahmen ihrer "America Latina Olé"-Tournee derzeit in Brasilien, von wo es weiter nach Peru, Kolumbien und Mexiko geht.

Es sei das erste Mal, dass eine britische Rockband ein Open-Air-Konzert in Kuba gebe, erklärten die Stones am Dienstag auf ihrer Website: "Wir sind im Lauf unserer langen Karriere an vielen besonderen Orten aufgetreten, aber das Konzert in Kuba wird ein Meilenstein für uns und, so hoffen wir, auch für alle unsere Freunde in Kuba." Mehr dazu (182 KB)

 

18.11.2015 – jw - Angst vor Normalisierung

Angst vor Normalisierung-kKubanische Migranten versuchen, über Lateinamerika in die USA zu gelangen

Von Volker Hermsdorf - Die Regierungen von Nicaragua, Costa Rica und Panama beschuldigen sich gegenseitig, die jüngste lateinamerikanische Migrationskrise zu verschärfen. Am Sonntag war die Situation eskaliert, als rund 1.600 kubanische Auswanderer unter den Augen der Ordnungskräfte Costa Ricas gewaltsam einen Grenzposten im benachbarten Nicaragua gestürmt hatten. Dessen Präsident Daniel Ortega verurteilte das Verhalten der Autoritäten als »unverantwortlich« und warf der Regierung in San José vor, »eine humanitäre Krise mit ernsthaften Folgen für die Region« zu provozieren. Mehr als 2.000 Migranten aus Kuba sind auf der Landroute Richtung US-Grenze bereits in Zentralamerika gestrandet, nachdem die Behörden Costa Ricas kürzlich einen Schleuserring aufgelöst hatten.

Unterschiedlichen Agenturmeldungen zufolge berichten mehrere Länder der Region seit einigen Wochen über die verstärkte Ankunft von Migranten aus Kuba ohne gültige Einreisevisa. Diese hätten sich auf den Weg in die USA gemacht, weil sie eine Änderung der dortigen Einwanderungsgesetze befürchteten, die Kubanern bisher Privilegien gegenüber anderen Migranten einräumen. Mehr dazu (42 KB)

 

10.11.2015 – jw - Blockierte Verhandlung

Blockierte Verhandlung-kZweites Treffen zwischen Kuba und USA im Normalisierungsprozess. Obama nutzt Möglichkeiten nicht

Von Volker Hermsdorf - Die Verhandlungen über den weiteren Prozess zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Kuba und den USA gehen in eine neue Runde. Am heutigen Dienstag findet in Washington das zweite Treffen der bilateralen Kommission statt, die nach der Wiederaufnahme der 1961 von den USA einseitig abgebrochenen diplomatischen Beziehungen eingerichtet worden war. Zu einem ersten Treffen kamen beide Seiten am 11. September in Havanna zusammen. Wie das kubanische Außenministerium mitteilte, soll in den heutigen Gesprächen auch die seit mehr als 50 Jahren von den USA gegen Kuba aufrechterhaltene Handels-, Wirtschafts- und Finanzblockade diskutiert werden.

Vor dem Dialog nahm der Druck auf Präsident Barack Obama innerhalb der USA zu. Verschiedene Akteure fordern von ihm, den Erklärungen zur Aufhebung der Sanktionen konkrete Maßnahmen folgen zu lassen. Wie die kubanische Tageszeitung Granma berichtete, war diese Erwartung auch von den US-Ausstellern auf der am Samstag beendeten Internationalen Messe von Havanna (FIHAV 2015) geäußert worden. Mehr dazu (44 KB)

 

28.10.2015 – jw - Weltweite Unterstützung für Kuba

Weltweite Unterstuetzung fuer Kuba-kUN-Generalversammlung fordert Beendigung der US-Blockade. Menschenrechtsrhetorik aus Washington

Von Volker Hermsdorf - New York. Mit dem Rekordergebnis von 191 der 193 Mitgliedsländer der Vereinten Nationen hat die UN-Generalversammlung in New York am Dienstag um 12.29 Uhr Ortszeit (17.29 Uhr hiesiger Zeit) – bei den üblichen zwei Gegenstimmen der USA und Israels – zum 24. Mal in Folge die Beendigung der US-Blockade gegen Kuba gefordert. Auch die drei pazifischen Inselstaaten (Mikronesien, Palau und die Marshallinseln), die sich im Vorjahr noch der Stimme enthalten hatten, votierten diesmal wie die übrigen UN-Mitgliedsländer für die von Kuba eingebrachte Resolution.

Die Abstimmung dokumentiert deutlicher als je zuvor die absolute Isolierung der aggressiven Kubapolitik Washingtons, das die Sanktionen gegen die sozialistische Karibikinsel – trotz weltweiter Forderung nach sofortiger Einstellung – ständig weiter verschärft. Mehr dazu (38 KB)

 

19.10.2015 – jw - Anti-Terror-Ente des Tages: Kubas Spezialkommando

Anti-Terror-Ente des Tages-kRechtzeitig vor der für Dienstag kommender Woche in der UN-Generalversammlung anberaumten Abstimmung über Washingtons Blockade gegen Kuba, entlarvten US-Medien ungeahnte militärische Ambitionen Havannas. Der meistgesehene Nachrichtensender Fox News meldete, dass kubanische Bodentruppen und Spezialkommandos in Syrien »Diktator Assad und die russische Einmischung in dem Land« unterstützten. Rund 300 Soldaten der sozialistischen Karibikinsel seien dort von zwei russischen Transportflugzeugen abgesetzt worden und bereits im Einsatz, räuberpistolte es. Ihre Aufgabe bestünde darin, von Russland an Syrien gelieferte Panzer zu fahren. Auch der kubanische Präsident Raúl Castro habe den Einsatz bestätigt, meldeten US-Agenturen.

Quelle dieser »Enthüllungen« ist unter anderem ein »Staff Report« des Instituts für kubanisch-amerikanische Studien (ICCAS) der Universität Miami, zu deren Vorzeigeabgängern so illustre Persönlichkeiten wie der Schauspieler Sylvester Stallone, die in der Contra-Szene gefeierte Sängerin Gloria Estefan und der republikanische Senator Marco Rubio gehören. Bei soviel rechter Reputation erübrigte sich für viele Medien eine Überprüfung der Fakten. Die Falschmeldung ging am Wochenende um die Welt und erfüllte damit ihren Zweck. Mehr dazu (34 KB)

 

02.10.2015 – jw - Wir feiern: 50 Jahre Einheit

Wir feiern 50 Jahre Einheit-kAm 3. Oktober 1965 vereinigten sich die revolutionären Organisationen Kubas zur Kommunistischen Partei

Von André Scheer - Der 3. Oktober ist ein Tag zum Feiern. Vor exakt 50 Jahren, am 3. Oktober 1965, wurde in Havanna die Kommunistische Partei Kubas gegründet. Damit war die Vereinigung der drei Organisationen abgeschlossen, die gemeinsam die von den USA gestützte Diktatur Fulgencio Batistas beendet hatten. Schon 1961 hatten sich die von Fidel Castro geführte »Bewegung 26. Juli«, die marxistische »Sozialistische Volkspartei« und die studentische Widerstandsbewegung »Revolutionäres Direktorium 13. März« zu den »Integrierten Revolutionären Organisationen« (ORI) zusammengeschlossen, aus denen am 26. März 1962 die Vereinte Partei der Sozialistischen Revolution Kubas (PURSC) entstand. Diese diente dazu, die organisatorischen und programmatischen Grundlagen für die neue Partei zu schaffen, die dann am 3. Oktober 1965 mit der Vorstellung des neuen Zentralkomitees durch Fidel Castro und der Entscheidung über den Namen offiziell konstituiert wurde. An diesem Tag vereinigten sich auch die Tageszeitungen Hoy und Revolución zur Granma, die so ebenfalls auf ein halbes Jahrhundert ihrer Existenz zurückblicken kann. Gefeiert wird das an diesem Wochenende groß in den Redaktionsräumen an der Plaza de la Revolución in Havanna. Mehr dazu (42 KB)

 

30.09.2015 – jw - Raúl Castro in New York

Raul Castro in New York-kKubas Präsident kritisiert vor den Vereinten Nationen gigantische Rüstungsausgaben und baut internationale Beziehungen seines Landes aus

Von Volker Hermsdorf/Havanna - Nach einem intensiven Programm bei der UNO in New York ist der kubanische Präsident Raúl Castro am gestrigen Dienstag (Ortszeit) nach Havanna zurückgeflogen, wo er zu Gesprächen mit dem Präsidenten der Sozialistischen Republik Vietnam, Truong Tan Sang, zusammenkommen wollte. Zuvor hatte er dreimal bei den Vereinten Nationen das Wort ergriffen: beim Gipfeltreffen über nachhaltige Entwicklung, bei der Konferenz für die Gleichberechtigung der Frauen und am Montag schließlich bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung.

In allen Ansprachen betonte Castro die internationalistische Haltung seiner Regierung. Am Montag unterstrich er zudem, dass schon ein Bruchteil der weltweiten Rüstungsausgaben von gegenwärtig 1,7 Billionen Dollar im Jahr ausreichen würde, um die dringendsten Probleme der Menschheit zu lösen. Nach seiner Rede erhoben sich zahlreiche Delegierte von ihren Plätzen und spendeten lang anhaltenden Beifall. Wie dpa am Dienstag notierte, erhielt Castro, den die Agentur als »Exrevolutionär und früheren Geiselnehmer« bezeichnete, den längsten Applaus aller Redner am ersten Tag der UN-Generaldebatte. Mehr dazu (46 KB)

 

26.09.2015 - derstandard.at - Castro fordert vor UNO Aufhebung des US-Embargos

Castro fordert vor UNO Aufhebung des US-Embargos-kKubas Präsident: Blockade wichtigstes Hindernis für Entwicklung

New York – Kubas Präsident Raul Castro hat bei einer Rede vor den Vereinten Nationen (UN) die Aufhebung des US-Embargos gegen seinen Staat gefordert. Die jahrzehntelange Blockade sei "das wichtigste Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes", sagte Castro am Samstag beim UNO-Entwicklungsgipfel in New York.

"Eine derartige Politik wird von 188 UNO-Mitgliedstaaten abgelehnt, die seine Aufhebung fordern." Castro bezog sich damit auf einen Appell, der jedes Jahr von der großen Mehrheit der UNO-Staaten unterstützt, von den USA aber beständig ignoriert wird. Mehr dazu (140 KB)

 

25.09.2015 – jw - Durchbruch in Havanna

Durchbruch in Havanna-kKolumbiens Präsident und der oberste Comandante der FARC-Guerilla reichen sich in Kuba die Hand. Friedensvertrag soll bis März unterschrieben werden

Von André Scheer - In Havanna wurde in der Nacht zum Donnerstag Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal reichten sich der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos und der oberste Befehlshaber der »Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens« (FARC), Timoleón Jiménez (Comandante Timochenko), die Hand und unterzeichneten ein Abkommen über die juristische Aufarbeitung des bewaffneten Konflikts, in dem sich beide Seiten seit mehr als einem halben Jahrhundert gegenüberstehen. »Der Frieden ist da«, jubelte die Delegation der FARC-Guerilla im Internetdienst Twitter, und auch Santos erklärte: »Heute gehen wir in dieselbe Richtung, zum Frieden.« Ein endgültiger Friedensvertrag soll innerhalb von sechs Monaten, spätestens am 23. März 2016, unterzeichnet werden. Beide Seiten dankten den Regierungen Kubas, Venezuelas, Norwegens und Chiles, die seit deren Beginn 2012 die Verhandlungen als Vermittler begleitet hatten. Insbesondere wurde die Rolle des kubanischen Präsidenten Raúl Castro hervorgehoben, der sich bei der Pressekonferenz in Havanna zusammen mit den Vertretern der beiden Kriegsparteien zeigte. Kuba hatte hinter den Kulissen immer wieder ein Scheitern der schwierigen Gespräche verhindert. Mehr dazu (44 KB)

 

22.09.2015 – jw - Unter Freunden

Unter Freunden-kPapst Franziskus hat bei seinem Kuba-Besuch am Sonntag auch den früheren Präsidenten Fidel Castro getroffen. Das »sehr vertraute und formlose Gespräch« in der Residenz Castros habe 30 bis 40 Minuten gedauert, berichtete Vatikan-Sprecher Federico Lombardi. Anschließend tauschten die beiden Männer Geschenke aus. Castro, der 2012 auch Benedikt XVI. getroffen hatte, schenkte dem Papst das von Frei Betto herausgegebene Interviewbuch »Fidel y la Religión« (auf Deutsch erschienen unter dem Titel »Nachtgespräche mit Fidel«. Das Kirchenoberhaupt hatte ebenfalls Lektüre für Castro dabei. (dpa/jW)

 

13.09.2015 – amerika21 - "Unser Projekt unter neuen Bedingungen verteidigen"

Unser Projekt unter neuen Bedingungen verteidigen-kIroel Sánchez über Chancen und Gefahren der Annäherung zwischen Kuba und den USA

Von Harald Neuber - Iroel Sánchez ist ein kubanischer Ingenieur und Journalist. Er war Präsident des Kubanischen Buchinstituts. Derzeit arbeitet er in Havanna im Kommunikationsministerium und betreibt den Internetblog "La pupila insomne".

 Herr Sánchez, was erleben wir derzeit in den Beziehungen zwischen Kuba und den USA -  eine Wiederaufnahme der Beziehungen, eine Annäherung oder gar eine Normalisierung?

Zunächst eine Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen. Vielleicht einen ersten Schritt in einem langen Prozess zur Normalisierung. Noch gibt es diese Normalisierung nicht, weil es keine normalen Beziehungen zwischen zwei Ländern geben kann, wenn ein Land eine Blockade gegen das andere aufrechterhält, wenn es einen Teil des fremden Territoriums besetzt hält

Sie beziehen sich auf die US-Marinebasis in Guantánamo. Mehr dazu (244 KB)

 

11.09.2015 – amerika21 - USA rechnen mit deutlich mehr Exporten von Lebensmitteln nach Kuba

USA rechnen mit deutlich mehr Exporten von Lebensmitteln nach Kuba-kVon Svenja Riebow - Washington/Havanna. Nach der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen mit Kuba sieht die Regierung von Präsident Barack Obama nach Berichten US-amerikanischer Medien Potential für eine Verdreifachung ihrer Agrarexporte in den sozialistisch regierten Inselstaat.

Das US-amerikanische Ministerium für Landwirtschaft hat in diesem Zusammenhang unlängst ein Dokument über den Agrarhandel zwischen den USA und Kuba veröffentlicht, das auf die bisherige Entwicklung und mögliche wirtschaftliche Perspektiven eingeht.

Dem Papier zufolge bietet die in den letzten sechs Monaten erfolgte diplomatische Annäherung und die wirtschaftliche Öffnung Potential für ein beiderseitig wachsendes Handelsvolumen. Die USA streben dabei ein ähnliches Exportniveau landwirtschaftlicher Produkte wie vor der kubanischen Revolution 1959 an. Zu dieser Zeit exportierte Kuba große Mengen Zucker und Tabak in die USA. Diese verkauften wiederum Reis, Bohnen und Weizen nach Kuba. Mehr dazu (270 KB)

 

25.08.2015 - Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek - Provozieren statt helfen

Provozieren statt helfen-kUSA-Regierung setzt auf Abwerbung kubanischer Ärzte

Ein seit 2006 bestehendes Programm zur Abwerbung kubanischer Mediziner in internationalen Hilfseinsätzen sorgt vor den Präsidentschaftswahlen in den USA für Zündstoff. Anlaß sind Beschwerden angeheuerter Seitenwechsler über die angeblich schleppende Visavergabe. Eine Gruppe sitzt seit Monaten in Kolumbien fest und beklagt sich jetzt über menschenunwürdige Lebensbedingungen in einer gefährlichen Umgebung.

Man solle es sich »zweimal überlegen«, ob man sich als Mitarbeiter einer medizinischen Hilfsmission bei einer USA-Botschaft meldet, um die Angebote des vom State Department und dem Ministerium für Heimatschutz verantworteten Programms »Cuban Medical Professional Parole« (CMPP) in Anspruch zu nehmen, warnte der kubanische Arzt Leonardo Téllez (26) am Freitag in der in Miami erscheinenden Tageszeitung »Nuevo Herald«. Reporter des stramm antikommunistischen Blattes hatten ihn in Bogotá interviewt. Téllez, der sich im Januar von einem Einsatz kubanischer Mediziner im Nordosten Venezuelas abgesetzt hatte, wartete sieben Monate auf sein Einreisevisum für die USA. Mehr dazu (330 KB)

 

25.07.2015 – jw - »Steinmeier kam spät, aber er kam«

Steinmeier kam spaet aber er kam-kDer Kuba-Besuch des Außenministers war überfällig. Auch aus wirtschaftspolitischen Gründen. Ein Gespräch mit Wolfgang Gehrcke

Interview: Volker Hermsdorf - Wolfgang Gehrcke ist stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion Die Linke und deren Obmann im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages.

Wegen einer Reisesperre für Bundestagsabgeordnete konnten Sie nicht mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier nach Kuba reisen. Wurden Sie über die dortigen Gespräche informiert?

Exakt für den Zeitpunkt, als die Reise Steinmeiers nach Kuba stattfand, war die Sondersitzung des Bundestages zu Griechenland einberufen worden. Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD haben ihren Abgeordneten daraufhin keine Genehmigung zur Teilnahme an der Reise erteilt. Die Grünen haben mit dieser Begründung ihre Teilnahme abgesagt und mit mir allein wollte der Außenminister dann doch nicht fahren. Eine gründliche Information über die Gespräche steht noch aus, wird aber stattfinden. Mehr dazu (48 KB)

 

22.07.2015 – amerika21.de - Hilfsprogramm aus Kuba für Nobelpreis nominiert

Hilfsprogramm aus Kuba fuer Nobelpreis nominiert-kVon Edgar Göll - Oslo. Das kubanische Programm für internationale medizinische Hilfe ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Einen entsprechenden Brief hat der kanadische Professor John Kirk an das Nobelpreiskomitee in Oslo gesendet. Er ist in der Abteilung für Lateinamerikastudien an der Dalhousie University in Halifax, Nova Scotia, tätig und forscht seit über zehn Jahren über die Einsätze kubanischen Gesundheitspersonals im Ausland und über weitere Elemente des Programms.

Bereits im Januar 2014 hatte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, über den Beitrag der kubanischen Ärzte gesagt: "Sie sind immer die Ersten, die ankommen, und die Letzten, die abziehen - und bleiben immer auch nach der Krise im Einsatz. Kuba hat der ganzen Welt eine Menge zu zeigen." Mehr dazu (300 KB)

 

22.07.2015 - Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek - »Viva-Cuba«-Rufe in Washington

Viva-Cuba-Rufe in Washington-kGespräch der Außenminister Kubas und der USA. John Kerry reist nach Havanna

Nachdem am Montag die kubanische Flagge vor der Botschaft des Landes in Washington gehißt wurde, will USA-Außenminister John Kerry eine entsprechende Zeremonie in Havanna am 14. August vollziehen. Wie das State Department mitteilte, wird Kerry dort auch mit Vertretern der kubanischen Regierung zusammentreffen. Die Wiederaufnahme der am 3. Januar 1961 einseitig von den USA abgebrochenen diplomatischen Beziehungen zur sozialistischen Karibikinsel war am Montag und Dienstag weltweit als »historisches Ereignis« begrüßt worden.

Mit Beginn des 20. Juli 2015 hatten die bisherigen »ständigen Interessenvertretungen« Kubas und der USA in den jeweiligen Hauptstädten zunächst auf ihren Internetseiten die nun offizielle Bezeichnung »Botschaften« eingeführt. Während vor der USA-Mission am Malecón in Havanna einige Touristen »Selfies« schossen, das Leben aber ansonsten, wie die »New York Times« berichtete, »normal« verlief, bot sich in Washington ein anderes Bild. Gegen 10.30 Uhr (Ortszeit) ertönte die kubanische Nationalhymne und eine weiß uniformierte Ehrengarde der Revolutionären Streitkräfte Kubas zog vor dem historischen Gebäude in der 16. Straße in Anwesenheit von Außenminister Bruno Rodríguez und zahlreichen Gästen die Landesflagge auf. Laut »Washington Post« wurde die Zeremonie von mehreren hundert Zuschauer auf der Straße mit Applaus und »Viva-Cuba«-Rufen begleitet. Mehr dazu (324 KB)

 

18.07.2015 - derstandard.at - Deutschland und Kuba vereinbaren engere Zusammenarbeit

Deutschland und Kuba vereinbaren engere Zusammenarbeit-kZwei Abkommen unterzeichnet – Regelmäßige politische Konsultationen geplant

Havanna – Deutschland und Kuba haben ihre Beziehungen auf eine neue Grundlage gestellt. In Anwesenheit der Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Bruno Rodríguez wurden am Donnerstag in Havanna zwei Abkommen über die politische, kulturelle und wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder unterzeichnet. Bisher war die Kooperation beider Länder gar nicht geregelt.

Die Rahmenvereinbarungen sollen nun den Weg für regelmäßige politische Konsultationen zwischen den Außenministerien und ein Kulturabkommen ebnen, das eigentlich schon seit 2003 geplant ist. Davon verspricht sich die deutsche Seite die Eröffnung eines Goethe-Instituts in Havanna. Mehr dazu (270 KB)

 

17.07.2015 - Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek - »Annäherung heißt nicht Anschluß«

Annaeherung heißt nicht Anschluss-kSozialistische Prinzipien und Souveränität aufrechterhalten: Kubas Bevölkerung freut sich über die Normalisierung der Beziehungen zu den USA und zur EU. Ein Gespräch mit Jesús Irsula

Dr. Jesús Irsula lebt in Havanna und ist Mitglied des Künstler- und Schriftstellerverbandes Kubas. Er hat in Leipzig promoviert und war als Übersetzer unter anderem auch für Fidel Castro tätig. Das Interview für »junge Welt« führte Markus Bernhardt Kuba und die USA eröffnen in der kommenden Woche nach mehr als 50 Jahren wieder ihre jeweiligen Botschaften. Wie beurteilen Sie die gegenwärtige Situation zwischen den beiden Ländern? Die kubanische Revolution und das kubanische Volk haben nie das Volk der USA als Feind betrachtet. Am 20. Juli werden die diplomatischen Beziehungen mit der Eröffnung der jeweiligen Botschaften nach 55 Jahren wiederaufgenommen. Das ist zweifelsohne ein historisches Ereignis, denn damit könnte der Jahrzehnte andauernde kalte Krieg zu Ende gehen. Das ist aber nur der erste Schritt. Die kubanische Regierung unterscheidet daher zwischen diplomatischen Beziehungen und der Normalisierung der Beziehungen. Mehr dazu (300 KB)

 

15.07.2015 – jw - Auf nach Havanna

Auf nach Havanna-kBundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier macht sich auf den Weg nach Kuba. Blockadepolitik von USA und EU gescheitert

Als erster Außenminister der Bundesrepublik besucht Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag und Freitag das sozialistische Kuba. Der Besuch dokumentiere, welchen Weg Kuba, die USA und die internationale Gemeinschaft bei der gegenseitigen Annäherung bereits zurückgelegt hätten, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, am Mittwoch in Berlin. »Wir wollen den sehr vorsichtigen und sehr behutsamen Wandel, den wir in Kuba wahrnehmen, mitgestalten, indem wir unsere bilateralen Beziehungen zu Kuba intensivieren und die Partnerschaft mit Kuba politisch, wirtschaftlich und kulturell ausbauen.« Steinmeier werde mit mehreren kubanischen Ministern, dem Erzbischof von Havanna, Jaime Kardinal Ortega, mit Kulturschaffenden sowie Vertretern der Zivilgesellschaft zusammentreffen, kündigte Schäfer an. Ein Treffen mit dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro oder seinem Vorgänger Fidel Castro sei nicht geplant. Mehr dazu (48 KB)

 

07.07.2015 – jw - Auch Fidel sagt danke

Auch Fidel sagt danke-kFrüherer Präsident Kubas schreibt Glückwünsche an griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras

Nach den offiziellen Glückwünschen des kubanischen Präsidenten Raúl Castro an die griechische Regierung, hat sich auch dessen Bruder und Amtsvorgänger Fidel Castro mit einem Brief an Ministerpräsident Alexis Tsipras zu Wort gemeldet. In dem offenbar bereits am Sonntag abend verfassten Schreiben, das am Montag abend zunächst in griechischen Medien verbreitet wurde, würdigt Castro die Standhaftigkeit der griechischen Bevölkerung und zieht eine Parallele zum antifaschistischen Widerstand des Landes gegen die Invasionen Mussolini-Italiens und Hitler-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg. Wir dokumentieren das Schreiben nachstehend in deutscher Übersetzung. Mehr dazu (40 KB)

 

03.07.2015 – Mail - DRINGEND DOKUMENTE ZUR VERBREITUNG

Von enterate1@botschaft-kuba.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Anhang erhalten Sie mit der Bitte um weitere Verbreitung die „Erklärung der revolutionären Regierung Kubas über die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen mit den USA“ und den Brief von Armeegeneral Raúl Castro, Vorsitzender des Staats- und Ministerrates, an Präsident Obama in spanischer und englischer Sprache.

Saludos,

Oficina Diplomática Bonn

Embajada de Cuba

Brief von Raúl Castro (spanisch & Englisch 30 KB)

Erklärung der revolutionären Regierung Kubas (spanisch 74 KB)

Erklärung der revolutionären Regierung Kubas (englisch 77 KB)

 

30.06.2015 - derstandard.at - USA und Kuba richten Botschaften ein

Nach mehr als einem halben Jahrhundert ohne diplomatische Beziehungen

Washington – Nach mehr als einem halben Jahrhundert ohne diplomatische Beziehungen haben die USA und Kuba eine Einigung über die Wiedereröffnung von Botschaften erreicht. Die Wiederaufnahme von diplomatischen Beziehungen und der Austausch von Botschaftern werde am Mittwoch offiziell verkündet, verlautete am Dienstag aus Regierungskreisen in Washington. US-Präsident Barack Obama würde dazu vor die Presse treten. (APA, 30.6.2015) Der Artikel in PDF (38 KB)

 

22.04.2015 - derstandard.at - Papst reist im September nach Kuba

Franziskus besucht als dritter Pontifex den Karibikstaat

Vatikanstadt/Havanna/Washington - Papst Franziskus reist im September nach Kuba. Das katholische Kirchenoberhaupt besuche den Karibikstaat "auf Einladung der Regierung und der kubanischen Bischöfe", sagte Vatikansprecher Federico Lombardi am Mittwoch. Franziskus werde vor dem Beginn einer geplanten USA-Reise einen Abstecher nach Kuba machen.

Der Vatikan hatte in der vergangenen Woche bereits entsprechende Überlegungen publik gemacht, die Reise aber noch nicht offiziell bestätigt. Dies erfolgte nun. Der 78-Jährige ist nach Papst Johannes Paul II. und seinem Vorgänger Benedikt XVI. der dritte Pontifex, der das kommunistisch regierte Land besucht. "Das ist eine großartige Nachricht", sagte der Sprecher des Erzbistums Havanna, Orlando Márquez. Es sei ein großes Privileg, dass binnen 17 Jahren nun zum dritten Mal ein Papst der Insel einen Besuch abstatte. Mehr dazu (44 KB)

 

22.04.2015 - Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek - Festigung der Demokratie

Festigung der Demokratie-kIn Kuba wurden die Gemeinderäte neu gewählt. Abfuhr für Regimegegner

Bei den Kommunalwahlen in Kuba haben am vergangenen Sonntag mehr als 7,5 von insgesamt rund 8,5 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Wie die Vorsitzende der Nationale Wahlkommission (CEN), Alina Balseiro, am Montag (Ortszeit) in Havanna auf einer Pressekonferenz mitteilte, lag die Wahlbeteiligung mit 88,3 Prozent etwas unter der bei den letzten Kommunalwahlen im Oktober 2012 (91,9 Prozent). Rund 90,5 Prozent der 7.553.000 abgegebenen Stimmzettel seien gültig gewesen, berichtete Balseiro. Auf etwas mehr als 4,5 Prozent wurde keiner der Kandidaten angekreuzt und gut 4,9 Prozent der Zettel seien durchgestrichen oder auf andere Art ungültig gemacht worden.

Um die 12.589 Mandate in den 168 Kommunalparlamenten (Asambleas Municipales) hatten sich mehr als 27.379 Kandidaten beworben. Der Anteil der weiblichen Abgeordneten stieg auf 34,9 Prozent, 14,9 Prozent der künftigen Delegierten sind Jugendliche. In diesem Jahr hatten sich 63.400 Jungwähler ab 16 Jahre zum ersten Mal an den Abstimmungen beteiligen können. Für ein Mandat sind mindestens 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erforderlich. 11.425 der neuen Gemeinde-Abgeordneten schafften diese Hürde im ersten Wahlgang. 1.164 Bewerber müssen sich am kommenden Sonntag einer Stichwahl stellen. Mehr dazu (500 KB)

 

11.04.2015 - amerika21 - Historisches Treffen zwischen Obama und Castro in Panama

Historisches Treffen zwischen Obama und Castro in Panama-kPräsidenten der USA und Kuba kommen auf Amerika-Gipfel der Organisation Amerikanischer Staaten zusammen. Außenminister trafen sich bereits

Von Harald Neuber - Panama-Stadt. Die Präsidenten der USA und von Kuba, Barack Obama und Raúl Castro, sind am Freitagabend (Ortszeit) im Rahmen des Amerika-Gipfels der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) aufeinander getroffen. Die beiden Staatschefs begrüßten sich persönlich. Medien aus aller Welt hatten auf die symbolträchtigen Bilder des Händedrucks gewartet. Obama und Castro wechselten einige Worte, wie der lateinamerikanische Fernsehsender Telesur berichtete. Am heutigen Samstag wollen Obama und Castro zu einem geplanten Gespräch zusammenkommen.

Das letzte Treffen von Präsidenten beider Staaten fand im Jahr 1956 statt. Seit der Kubanischen Revolution und dem Sturz des von den USA unterstützten kubanischen Diktators Fulgencio Batista 1959 herrschte diplomatische Eiszeit zwischen Washington und Havanna. Kuba nimmt in diesem Jahr erstmals an diesem von der OAS ausgerichteten Gipfel teil, nachdem die Mehrheit der 35 amerikanischen Staaten sich entschieden gegen einen weitere Ausgrenzung der sozialistischen Insel ausgesprochen hatten – darunter selbst das mit den USA verbündete Kolumbien.

Obama und Castro hatten am 17. Dezember überraschend die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen angekündigt. Seither verhandeln Delegationen beider Staaten über die Wiedereröffnung von Botschaften. Bislang unterhalten die USA und Kuba im jeweils anderen Land völkerrechtlich niedriger angesiedelte Interessenvertretungen. Mehr dazu (215 KB)

 

02.04.2014 – amerika21.de - Kuba exportiert mehr soziale Dienstleistungen

Kuba exportiert mehr soziale Dienstleistungen-kVon Marcel Kunzmann - Havanna. Das sozialistische Kuba hat in in den vergangenen Wochen und Monaten neue Verträge über den Export von medizinischen und anderen Dienstleistungen abgeschlossen, berichteten Medien des sozialistisch regierten Inselstaates. Sie zitieren die stellvertretende Gesundheitsministin, Marcia Cobas, die sich in einem Pressestatement zu dem Engagement im Ausland äußerte.

Demnach wurden unter anderem mit Brasilien, Katar, Mexiko, Portugal und Saudi-Arabien neue Abkommen über den Export von Dienstleistungen unterzeichnet. Mehr dazu (280 KB)

 

26.03.2015 – jw - Strategische Allianz

Strategische Allianz-kRusslands Außenminister Lawrow auf Lateinamerikatour: Neuer Großflughafen in Kuba und Alternative zu Panama-Kanal geplant

Von Volker Hermsdorf - Russland baut die Zusammenarbeit mit den Ländern Lateinamerikas aus. Moskaus Außenminister Sergej Lawrow beendet am heutigen Donnerstag eine dreitägige Verhandlungstour, auf der er neben den befreundeten Ländern Kuba und Nicaragua auch Kolumbien und Guatemala besucht hat. Zum Auftakt war Lawrow am Dienstag in Havanna mit dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro, dem Vizepräsidenten Ricardo Cabrisas und seinem Amtskollegen Bruno Rodríguez zusammengetroffen.

»Wir haben große gemeinsame Projekte im Energiebereich und in der zivilen Luftfahrt vor«, sagte der russische Gast nach den Gesprächen. »Das Hauptthema von heute war die Vorbereitung des nächsten Treffens unserer bilateralen Regierungskommission für Handel und Wirtschaft, die zum 22. April nach Kasan (Teilrepublik Tatarstan – jW) einberufen ist«, erklärte Lawrow. Er kündigte weitere »bedeutende Kooperationen« in den Bereichen der Biotechnologie, der pharmazeutischen Produktion, im Gesundheits- und Verkehrswesen an. Im Juli 2014 hatten beide Länder – während des Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Kuba – bereits Vereinbarungen über den Bau von vier Energieblöcken für die Wärmekraftwerke »Máximo Gómez« und »Ost-Havanna« durch den russischen Stromkonzern Inter Rao Export und dessen kubanischen Partner Unión Eléctrica unterzeichnet. Das Projekt hat ein Volumen von insgesamt 1,2 Milliarden Euro. Darüber hinaus hatte Putin den Bau von Bodenstationen für das Navigationssystem GLONASS auf Kuba angekündigt und der kubanischen Seite den Zugang zu Dienstleitungen und Technologien im Bereich der Erdsondierung und der Satellitenkommunikation angeboten. Mehr dazu (45 KB)

 

 27.02.2015 - derstandard.at - Längenvergleich in Havanna: Die Asche am Zigarrenstummel

Die Asche am Zigarrenstummel-kAnsichtsache: Beim Habanos Festival in Havanna kämpfen die Teilnehmer nicht nur gegeneinander, sondern auch gegen die Gravitation

Der Wettbewerb, der Drang zum Vergleich ist einer der elementaren Faktoren in der Evolution und als selbsternannte Evolutionsgewinner verstehen wir Menschen es besonders gut uns zu messen. Wer den längsten hat, gilt dabei als Königsdisziplin, selbst wenn es sich nur um den Brandrückstand auf Zigarren handelt.

Beim 17. Habanos Festival in der kubanischen Hauptstadt Havanna, dem ersten nach der in Aussicht gestellten Auflockerung des US-Handelsembargos (Blockade der. Webmaster), wird diese Frage praktisch erläutert. Sehen Sie in der Folge Fotos von der Vorausscheidung am Donnerstag. Das Sportgerät ist eine H. Upmann Sir Winston Julieta No.2. Der Finalsieger im Kampf zwischen Asche und Gravitation wird am Freitag ermittelt. (mcmt, derStandard.at, 27.2.2015) Mehr dazu (12 MB)

 

20.02.2015 - Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek - Damen im Streit

Damen im Streit-kKubanische Systemgegnerinnen sollen »Zivilgesellschaft« darstellen, wollen aber zunächst ihre Chefin loswerden

Die im Jahr 2003 nach der Verhaftung von rund 70 Konterrevolutionären in Kuba unter dem Namen »Damen in Weiß« (Damas de Blanco) gegründete Gruppe von Systemgegnerinnen demonstriert innerhalb und außerhalb der sozialistischen Karibikinsel ihr Verständnis von Demokratie. Nach einem »abscheulichen Akt der Verstoßung« gegen die Mitbegründerin Alejandrina García de la Riva forderten 16 im Exil lebende »Damen« am Dienstag den Rücktritt der Chefin Berta Soler und die Wahl einer neuen Anführerin.

Der Vorstoß ist die Reaktion auf ein im Internet verbreitetes Video, das einen Angriff schreiender Frauen auf De la Riva am 16. Dezember 2014 im Treffpunkt der Gruppe in der Straße »Neptuno« im Stadtteil »Centro Habana« zeigt. Nach einer Kontroverse war De la Riva dort beschimpft und mit Rufen wie »Nieder mit der Verräterin« und »Raus mit ihr« zum Verlassen des Hauses genötigt worden. Dies sei ein Verhalten, daß »Kommunisten oder Faschisten« praktizierten, nicht aber »Kämpfer für Demokratie und Menschenrechte«, kritisierten die Gegner Solers am Dienstag in einem Beitrag der in Miami erscheinenden rechtsgerichteten Tageszeitung »Nuevo Herald«. Nachdem die Chefin der »Damas« den Vorfall gerechtfertigt und einen Rücktritt kategorisch abgelehnt hatte, stellten deren Kritiker ihre Legitimität generell in Frage. Niemand wisse, wie sie nach dem Tod ihrer Vorgängerin Laura Pollán zu ihrem Posten gekommen sei, eine Wahl habe nie stattgefunden, heißt es in dem Zeitungsartikel. Mehr dazu (290 KB)

 

27.01.2015 – amerika21 - Fidel Castro misstraut den USA auch weiterhin

Fidel Castro misstraut den USA auch weiterhin-kVon Christian Kliver - Havanna. Erstmals seit Beginn der diplomatischen Annäherung zwischen den USA und dem sozialistischen Kuba hat sich Revolutionsführer Fidel Castro zu der Wiederaufnahme der Beziehungen mit Washington geäußert. Kubanische Medien verbreiteten heute einen Brief, den der 88-jährige am Montag an den Studierendenverband FEU sandte. Darin äußert Castro sein Misstrauen gegenüber den Vereinigten Staaten, begrüßt aber die Chance auf eine friedliche Beilegung des Jahrzehnte währenden Konfliktes.

"Ich traue der Politik der Vereinigten Staaten nicht und ich habe nicht ein Wort mit ihnen gewechselt, doch das bedeutet keineswegs, dass ich eine friedliche Lösung der Konflikte oder der Kriegsgefahren ablehne", heißt es in dem dreiseitigen Schreiben. Mehr dazu (248 KB)

 

17.12.2012 - granma.cu - Ansprache des kubanischen Präsidenten

Landsleute:

Seit meiner Wahl zum Präsidenten des Staats- und Ministerrats habe ich zu verschiedenen Anlässen unsere Bereitschaft bekundet, mit der Regierung der Vereinigten Staaten einen auf souveräner Gleichheit beruhenden respektvollen Dialog zu führen, um wechselseitig die verschiedensten Themen ohne Beeinträchtigung der nationalen Unabhängigkeit und der Selbstbestimmung unseres Volkes zu behandeln.

Diese Position wurde der Regierung der Vereinigten Staaten gegenüber sowohl in öffentlicher als auch privater Form durch den Compañero Fidel in verschiedenen Momenten unseres langen Kampfes zum Ausdruck gebracht mit der Empfehlung, die Meinungsverschiedenheiten zu diskutieren und durch Verhandlungen beizulegen, ohne dabei auch nur ein einziges unserer Prinzipien aufzugeben.

Das heldenhafte kubanische Volk hat im Angesicht großer Gefahren, Aggressionen, Widrigkeiten und Opfer bewiesen, dass es seinen Idealen von Unabhängigkeit und sozialer Gerechtigkeit treu ist und immer sein wird. Eng vereint haben wir in diesen 56 Jahren der Revolution tiefe Treue gegenüber jenen bewahrt, die seit dem Beginn unserer Unabhängigkeitskriege, von 1868 an, in Verteidigung dieser Prinzipien gefallen sind.

Zur Zeit bringen wir, ungeachtet der Schwierigkeiten, die Aktualisierung unseres Wirtschaftsmodells voran, um einen gedeihlichen und nachhaltigen Sozialismus aufzubauen.

Als Ergebnis eines Dialogs auf höchster Ebene, der ein Telefongespräch beinhaltete, das ich gestern mit Präsident Barack Obama führte, konnten bei der Behandlung einiger Themen, die im Interesse beider Nationen liegen, Fortschritte erzielt werden.

Wie Fidel im Juni 2001 versprach, als er sagte „Sie werden zurückkehren!“, trafen heute Gerardo, Ramón und Antonio in unserem Vaterland ein. Mehr dazu (100 KB)

 

19.11.2014 - derstandard.at - Kubanischer Arzt in Sierra Leone an Ebola erkrankt

Mediziner in „guter Verfassung“ – Deutsche Welle startet Aufklärungsprogramm in Afrika-Angebot

Havanna/Freetown/Conakry - Ein Arzt aus Kuba hat sich bei seinem Einsatz gegen die Ebola-Epidemie im westafrikanischen Staat Sierra Leone mit dem lebensgefährlichen Virus infiziert. Der 43-jährige Feliz Baez Sarria habe am Sonntag Fieber bekommen und befinde sich derzeit in einem Behandlungszentrum des Roten Kreuzes nahe der Hauptstadt Freetown, sagte der Leiter der kubanischen Mission, Jorge Delgado Butillo, am Mittwoch.

Demnach soll der Patient in die Schweiz ausgeflogen werden, um in Genf behandelt zu werden. Der Zustand des Arztes sei nicht lebensbedrohlich, er sei "in guter Verfassung", sagte Butillo. Das Wichtigste sei nun, ihn bald nach Genf auszufliegen. Mehr dazu (24 KB)

 

 

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