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Feinstaub ist keine feine Sache

BRD ist EU Dreckspatz Nummer eins

Eine halbe Million Tote pro Jahr durch Feinstaub - Deutschland, Feindreckspatz der EU?

Anfang des Jahres 2005 trat die Feinstaub-Verordnung der Europäischen Union in Deutschland in Kraft. In kurzer Zeit hatten mehrere deutsche Städte das erlaubte Grenzwert-Maximum von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft an mehr als 35 Tagen pro Jahr überschritten. Bürger, die um ihre Gesundheit fürchten, klagen nun mit Unterstützung von Umweltverbänden, um Verkehrsbeschränkungen zu erreichen. In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science (1) fasst André E. Nel von der University of California (2) in Los Angeles den wissenschaftlichen Stand der Erkenntnis zur Gesundheitsgefährdung durch Feinstaub zusammen. Nach Studien der Weltgesundheitsorganisation ist die Luftverschmutzung mit den feinen Teilchen weltweit für 500.000 Todesfälle jährlich verantwortlich. Es gibt eine international steigende Tendenz von Erkrankungen der Luftwege und des Herzens, die durch das Einatmen von Feinstaub verursacht werden. Mehr dazu [300 KB]

 

14.01.2017 – jw - Die ganze Branche stinkt

Die ganze Branche stinkt-kManipulationen bei Diesel-Pkw greifen um sich. Auch Fiat-Chrysler und Renault unter Beobachtung. VW-Manager drohen 169 Jahre Haft

Von Simon Zeise - Es hätte für Oliver Schmidt ein rundum gelungener Urlaub im US-Bundesstaat Florida sein können. Denn die vergangenen Monate waren sicher hart für den VW-Manager. Beinahe jeden Tag standen in der Presse Neuigkeiten über Abgasmanipulationen bei Dieselfahrzeugen, die seit Sommer 2015 nicht mehr weiter zu vertuschen waren. Doch kurz bevor er am vergangenen Samstag in Miami einen Fliegers zurück nach Düsseldorf besteigen wollte, setzte das FBI ihn fest. Unglücklicherweise hatte das US-Justizministerium im Dezember Anklage in elf Punkten gegen ihn erhoben. Obwohl sich die Wolfsburger letzten Mittwoch auf einen Vergleich in Höhe von 4,1 Milliarden Euro einließen, bleibt Schmidt hinter Gittern. Ach, wär’ er doch in Düsseldorf geblieben!

Auf gemeinschaftlichen Betrug an den USA und den VW-Kunden sowie Verletzung des Luftreinhaltegesetzes lauten die Vorwürfe, wie das Manager-Magazin (MM) am Donnerstag vermeldete. »Faktisch sieht er sich mit lebenslangem Gefängnis konfrontiert«, erklärte das US-Ministerium und droht Schmidt mit bis zu 169 Jahren Haft. Der zuständige Richter William Turnoff habe entschieden, der Beschuldigte könne wegen hoher Fluchtgefahr nicht gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt werden, so Reuters. Ebenfalls wegen Betrugs angeklagt sind weitere fünf frühere und aktuelle VW-Mitarbeiter, die innerhalb der Konzernhierarchie unterhalb des Vorstands stehen. Sie sind vorsichtiger als Schmidt, halten sich in Deutschland auf – da sind die Manager sicher. Zwei von ihnen sollen die Löschung von belastendem Material in Auftrag gegeben haben, berichtete das Boulevardblatt Bild unter Berufung auf die 39seitige Klageschrift. Mehr dazu (46 KB)

 

27.06.2016 - derstandard.at - Mehr als sieben Millionen Tote durch schlechte Luft

Mehr als sieben Millionen Tote durch schlechte Luft-kVon Günther Strobl - Die Zahl der durch Luftverschmutzung bedingten Todesfälle könnte auf 7,4 Millionen pro Jahr steigen, warnt die Internationale Energieagentur

Paris/Wien – Die Zustände in weiten Teilen der Welt stinken sprichwörtlich zum Himmel. Die Gefahr, an schlechter Luft zu erkranken und schließlich sogar daran zu sterben, war in manchen Regionen wohl noch nie so groß wie heute. Darauf hat am Montag die Internationale Energieagentur (IEA) hingewiesen. Sollte es nicht gelingen, die Luftverschmutzung zurückzudrängen, werde die Zahl darauf zurückzuführender Todesfälle bis 2040 wohl auf rund 7,4 Millionen pro Jahr steigen. Mehr dazu (240 KB)

 

15.05.2016 – fr-online.de - Norwegen plant Klage gegen VW

Norwegen plant Klage gegen VW-kDer norwegische Staatsfonds hat wegen der Kursverluste der VW-Aktien im Abgas-Skandal Einbußen hinnehmen müssen. Nun will er sich den Klagen gegen Volkswagen in Deutschland anschließen.

Auch der norwegische Staatsfonds will Volkswagen wegen der Abgas-Manipulationen verklagen. Eine Sprecherin teilte am Sonntag mit, die Anwälte hätten dem weltgrößten Staatsfonds zu diesem Schritt geraten. Als Investor sei der Fonds gehalten, seine Ansprüche zu sichern.

Die Sprecherin bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Financial Times". Die Zeitung hatte berichtet, der Fonds werde sich in den kommenden Wochen den Klagen gegen Volkswagen in Deutschland anschließen. Laut dem Finanznachrichtendienst Bloomberg ist der Fonds der viertgrößte Aktionär bei Volkswagen mit 1,64 Prozent des Kapitals. Gegen Volkswagen laufen bereits zahlreiche Klagen von Anteilseignern oder Autobesitzern. Mehr dazu (110 KB)

 

06.05.2016 - derstandard.at - Feinstaub erhöht Krebsrisiko beträchtlich

Eine internationale Studie prüft den Zusammenhang zwischen  Feinstaubbelastung und verschiedenen Krebsarten – Überdosis  hat Auswirkungen auf gesamten OrganismusÄltere Menschen, die dauerhaft einer hohen Feinstaubbelastung ausgesetzt sind, haben einer Studie zufolge ein deutlich  erhöhtes Sterberisiko für verschiedene Krebsarten. Ein internationales Forscherteam untersuchte hierfür über mehrere Jahre die Todesursachen von Zehntausenden Menschen in Hongkong.Die Studie mache deutlich, dass Feinstaub in Großstädten weltweit "so viel und so schnell wie möglich reduziert werden muss", sagte Mitautor Neil Thomas von der britischen Universität Birmingham. Mehr dazu (48 KB)

 

03.02.2016 - derstandard.at - Oslo will bei hoher Luftverschmutzung Dieselfahrzeuge verbannen

Notfallregelung für ungünstige Wetterlagen

Oslo – Die norwegische Hauptstadt Oslo will Dieselfahrzeuge bei hoher Luftverschmutzung von ihren Straßen verbannen. Die Notfallregelung solle bei ungünstigen Wetterlagen im Winter gelten, teilte die für Verkehr- und Umweltfragen zuständige Lan Marie Berg am Mittwoch über Twitter mit.

"Es ist nicht hinnehmbar, dass Eltern sagen, dass sie ihre Kinder wegen Atemproblemen zuhause lassen müssen und nicht in die Schule schicken", erklärte Berg. "So wollen wir in unserer Stadt nicht leben." Mehr dazu (40 KB)

 

22.09.2015 - derstandard.at - VW-Abgas-Affäre: Gesundheitsgefahr durch Stickoxide

VW-Abgas-Affaere - Gesundheitsgefahr durch Stickoxide-kStickoxide greifen Schleimhäute an, führen zu Atemwegserkrankungen und erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wolfsburg – Der VW-Konzern hatte am Wochenende eingeräumt, mit einer Software die Stickoxid-Emissionen von Fahrzeugen in den USA auf dem Prüfstand manipuliert zu haben. Im Normalbetrieb liegen die Werte um ein Vielfaches über dem erlaubten Grenzwert.

Stickstoffoxide sind für den menschlichen Organismus nicht ungefährlich. Hauptquellen dieser Stoffe in Industrieländern sind Verbrennungsmotoren sowie Kohle-, Öl- und Gaskraftwerke. Der Straßenverkehr gehört daher zu den bedeutendsten Stickstoffoxidquellen. Einer aktuellen Studie zufolge sind in Deutschland, Großbritannien und den USA etwa 20 Prozent der Todesfälle, die mit Luftverschmutzung im Zusammenhang stehen, auf den Straßenverkehr zurückzuführen. Mehr dazu (160 KB)

 

16.09.2015 – sueddeutsche.de - Globalisierung des Smogs

Globalisierung des Smogs-kMehr als drei Millionen Menschen sterben jedes Jahr durch verpestete Luft. Jede Region hat eigene Feinstaubquellen - von Ammoniak bis Wüstenstaub.Von Christopher Schrader - In Peking, Moskau oder Kairo möchten Besucher das Atmen am liebsten einstellen. Die  Luft ist voller Abgase und Schadstoffe, man kann sie sehen, riechen und schmecken. Sie  sind tatsächlich gefährlich, zeigt die Analyse eines Forscherteams um Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz. Jedes Jahr tragen Ozon und vor allem Feinstaub mit Partikeln unter 2,5 Mikrometer in der Luft der Metropolen zum vorzeitigen Ableben ihrer Bewohner bei. Pro 100 000 Bürger sind es in Peking 126, in Moskau 58 und in Kairo 48 Todesfälle durch Lungenkrankheiten oder -krebs, Herzleiden und Schlaganfälle, die die belastete Luft fordert. Mehr dazu (52 KB)

 

08.07.2015 – fr-online.de - Ozonbelastung: Chemiecocktail über der Stadt

Von Susanne Götze und Jörg Staude - Bodennahes Ozon bedroht im Sommer die Gesundheit der Menschen in den Metropolen. Einer schnellen Entschärfung des Chemiecocktails steht das gesetzliche Prozedere im Wege. Wer kann, bleibt bei über 35 Grad zu Hause.

Der Asphalt flimmert, heiße Blechlawinen schieben sich durch die Berliner Innenstadt, die Luft ist stickig und trocken. Über 35 Grad, warnt der Wetterdienst, wer kann, bleibt zu Hause oder in klimatisierten Büros. Ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß, jeder hat in großen Städten in diesen Tagen mit dem Sommersmog zu kämpfen. Die Hitze kann man fühlen, der Körper schwitzt. Die Luft ist schwer und stickig, die Abgase kann man riechen. Doch die eigentliche Gefahr ist unsichtbar: bodennahes Ozon. Was unsere Erde in der Atmosphäre eigentlich vor der ultravioletten Strahlung der Sonne schützt, wird an der Erdoberfläche zur Gefahr für die Gesundheit. Mehr dazu (100 KB)

 

30.06.2015 - derstandard.at - Schädlicher Feinstaub aus neuen Benzinmotoren

Schaedlicher Feinstaub aus neuen Benzinmotoren-kForscher haben herausgefunden, dass Motoren, die der neuesten EU-Norm entsprechen, Feinstaub in schädlichen Mengen ausstoßen

Bern – Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO starben 2012 weltweit 7 Millionen Menschen frühzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung. Seit mehr als zehn Jahren zeigen Studien, dass Partikel als Feinstaub in der Luft (Particulate Matter – PM) zu Gesundheitsschäden führen.

Neben den primären – von der Quelle ausgestoßenen Partikeln – sind die sogenannten sekundären, durch Sonnenlicht photochemisch entstandenen und veränderten Partikel von zentraler Bedeutung: Sie sind allgegenwärtig und können bis zu 90 Prozent des gesamten Feinstaubs ausmachen. Mehr dazu (167 KB)

 

02.06.2015 – IDW - Luftverschmutzung und Gesundheit:

Ursachenforschung zur Verminderung kognitiver Fähigkeiten im Alter

Christiane Klasen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung - IUF

Auf dem Kongress der Amerikanischen Thorax Gesellschaft in Denver, USA, hat das Team um Frau Dr. Schikowski vom ‚IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung‘ in Düsseldorf seine gemeinsame Arbeit mit dem ‚Swiss Tropical and Public Health Institute‘ in Basel zur Verminderung kognitiver Fähigkeiten durch Luftverschmutzung präsentiert.

Bekannt ist, dass Luftverschmutzung sich negativ auf die Lungenfunktion auswirken kann. Wissenschaftler konnten weiterhin zeigen, dass Atmungserkrankungen zu kognitiven Defiziten, also einer Beeinträchtigung im Prozess von Wahrnehmung bis hin zum Erkennen, führen können. Aber gibt es hier einen kausalen Zusammenhang? Wenn sich also die kognitiven Fähigkeiten einer Person durch Luftverschmutzung verschlechtern, wird dies dann durch die eingeschränkte Lungenfunktion verursacht?

Erste Hinweise darauf, dass dies nicht so ist, sondern ein direkter Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und der Verminderung kognitiver Fähigkeiten – insbesondere beim räumlichen Sehen – besteht, lieferten nun Wissenschaftler aus Düsseldorf und Basel. Ihre Auswertung basiert auf den Daten zu Lungenfunktion und kognitiven Fähigkeiten von 843 älteren Frauen aus der Gesundheitsstudie SALIA. Die kognitiven Fähigkeiten werden darin mit einem Test erfasst, der ebenfalls bei Alzheimer-Patienten eingesetzt wird. Mehr dazu (600 KB)

 

 

 

 

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