[Home]
[Armut]
[BayerAG]
[Gegenwehr]
[Mafia in Weiss]
[Sozialschmarotzer]
[VW-Connection]
[Wirtschaftskrimis]
[Wirtschaftskrise]
[Erklaerung]
[Steckbrief]
[Termine]

Ihre Meinung, ihre Kritik, ihre Fragen sind mir immer Willkommen: mailto:webmaster @kalle-der-rote.de

Tatort Bayer AG - Bayer ist überall

Der Bayer-Konzern ist nicht besonders böse oder gut oder kriminell, sondern steht hier einfach exemplarisch für alle anderen Großkonzerne, der Ordnung des Kapitals, für Ausbeutung, für Kriege und für andere lohnende Verbrechen!

14.11.2017 - cbgnetwork – A1-Ausbau stoppen!

Liebe Freunde der CBG,

trotz des katastrophalen Urteils des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zum Ausbau der A1, ist der Kampf für eine andere Lösung noch nicht vorbei.

Aus diesem Grund rufen wir alle auf, sich am Samstag, den 18.11.17 der Demonstration der Fanclubs des Bundesligisten BAYER 04 Leverkusen anzuschließen.

Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Wacht am Rhein in Leverkusen.

Für eine gemeinsame Anreise meldet euch bitte bei unserer Kontaktperson Jan Pehrke unter der Email: pehrke@gmx.de.

Mehr dazu (136 KB) - Das Flugblatt dazu (322 KB)

 

27.10.2017- cbgnetwork – Abo: Zeitschrift Stichwort Bayer

Öffentliche Kontrolle von Konzern-Macht.

Mit dem Magazin STICHWORT BAYER (SWB), unserem Info-Dienst TICKER (kostenlose Beilage für alle SWB-AbonnentInnen) und dem internationalen Newsletter KEYCODE BAYER haben wir in den letzten 20 Jahren ein starkes Stück demokratischer Gegenmacht aufgebaut.

Es gibt weltweit keinen zweiten Konzern, über den in dieser Weise berichtet wird. Regelmäßig, spannend, faktenreich, qualifiziert.

Je mehr AbonnentInnen STICHWORT BAYER beziehen, desto wirksamer wird diese demokratische Konzern-Kontrolle. Abonnieren Sie STICHWORT BAYER (oder besser noch: Werden Sie (Förder-)Mitglied, denn (Förder-)Mitglieder beziehen SWB gratis!) Link dazu

 

15.09.2017 - derstandard.at – Biochemiker: "Ein krebserregendes Pestizid hat im Körper nichts verloren"

Ein krebserregendes Pestizid hat im Koerper nichts verloren-kInterviewNora Laufer

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pestizid – und auch eines der umstrittensten

Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ist in der EU seit Jahren umstritten. Während die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit das Pestizid für ungefährlich erklärt hat, stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation Glyphosat als "wahrscheinlich für den Menschen krebserregend" ein.

Im Juni 2016 hat die Europäische Kommission die Zulassung um eineinhalb Jahre verlängert, diese läuft mit Dezember 2017 aus. Dann soll entschieden werden, ob Glyphosat für weitere zehn Jahre zugelassen wird. Großkonzerne wie Monsanto setzen sich dafür ein, NGOs suchen das zu verhindern. Der Biochemiker Helmut Burtscher von der Umweltorganisation Global 2000 hat sich in "Die Akte Glyphosat" mit der Geschichte und dem Einsatz von Glyphosat beschäftigt. Mehr dazu (120 KB) Lese auch folgenden Artikel

 

15.09.2017 - derstandard.at - Glyphosat: Efsa-Bericht teilweise Kopie von Monsanto-Papier

Nur 100 von 4.300 Seiten übernommen, darunter aber die wichtigsten Kapitel

Rom – Im Streit um das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat hat die Europäische Agentur für Lebensmittelsicherheit (Efsa) teilweise die Argumentation des Herstellers Monsanto übernommen. Es gehe um rund 100 der 4.300 Seiten des Schlussberichts der Efsa aus dem Jahr 2015, und zwar um die "umstrittensten Kapitel", berichteten am Freitag die italienische "La Stampa" und der britische "Guardian".

Die Efsa mit Sitz im italienischen Parma hat sich für eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat ausgesprochen – dem will die EU-Kommission demnächst folgen. EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis hatte Mitte Juli angekündigt, er wolle bei der wissenschaftlichen Debatte um die Schädlichkeit von Glyphosat zum Ende kommen. Es gebe keinen Grund, den Stoff als krebserregend einzustufen. Dies sei auch die Auffassung der Europäischen Chemikalienagentur (Echa) und der Efsa. Die Zulassung des Mittels läuft Ende des Jahres aus. Mehr dazu (92 KB)

 

05.09.2017 - cbgnetwork - Wir haben es satt!

Wir haben es satt-kLiebe UnterstützerInnen und FreundInnen der CBG,

die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN unterstützt die "wir haben es satt-Tour" von Meine Landwirtschaft. In diesem Rahmen findet morgen eine Aktion vor der BAYER-Zentrale in Leverkusen statt.

Hier wollen wir noch einmal unsere Forderung unterstreichen, dass die Übernahme von MONSANTO gestoppt werden muss. Die vertiefte Prüfung der EU gibt uns allen zusätzlichen Spielraum, um unseren Protest auch weiterhin auf die Straße und vor die Konzern-Zentralen zu tragen.

Wir würden uns freuen, wir ihr uns dort zahlreich unterstützen würdet!

BRENNPUNKT KONZERNMACHT

Mittwoch, 6. September 2017, 11 Uhr

Ort: Bayer-Zentrale, Kaiser-Wilhelm-Allee 1, 51368 Leverkusen!

Mehr dazu (104 KB)

 

03.06.2017 - derstandard.at - Südamerikas Soja-Revolution ertrinkt in Pestiziden

Suedamerikas Soja-Revolution ertrinkt in Pestiziden-kSandra Weiss aus San Juan - Die Kleinbauerngemeinde San Juan im Osten Paraguays leidet unter dem Einsatz von Chemikalien auf Monokulturen. Die Hälfte der ehemals 500 Bauern hat den Ort bereits verlassen. Die künftige Bayer-Tochter Monsanto spielt eine Schlüsselrolle

Dreimal haben sie ihn vertrieben, zusammengeschlagen und sogar ins Gefängnis gesteckt, dreimal kam José-Luis Centurion wieder. Jetzt haust der 29-Jährige in einem Zelt und bestellt zehn Hektar Land in der Kleinbauerngemeinde San Juan im Osten Paraguays. Bohnen, Yuca, Mais und Bananen sind sein ganzer Stolz und die Lebensgrundlage für seine Familie. Doch es sieht nicht gut aus für ihn. Die Sojabohne ist in der Provinz Canindeyú auf dem Vormarsch. Und Kleinbauern können ihr nicht standhalten.

Zwischen der Kleinstadt Puente Kyjá und San Juan erstrecken sich die Soja-Monokulturen bis zum Horizont. 40 Grad im Schatten, fast kein Baum, kein Vogel, kein Zirpen der Zikaden, nur eine einförmig grüne Wüste. Ein unangenehm stechender Geruch reizt die Schleimhäute. Ein Traktor mit einem kranähnlichen Aufsatz versprüht Glyphosat von Monsanto, der US-Firma, die bald vom Chemieriesen Bayer geschluckt wird. Monsanto Paraguay ist bislang der Bitte um ein Interview nicht nachgekommen. Mehr dazu (200 KB)

 

22.04.2017 – cbgnetwork - „STOP BAYER/MONSANTO!“

Aktionen ab 25. April

Anlässlich der Hauptversammlung der BAYER-AktionärInnen am 28. April 2017

In dieser eMail:

0. Solidarität mit der Demo gegen den AfD-Parteitag

1. CROWDFUNDING - jetzt handeln

2. Prozess für das Demonstrationsrecht

3. Insbes. Rheinland und Berlin

Alle Aktionen und Termine

4. Wanted: Helping Hands! Hilfe gesucht.

Für die einzelnen Punkte bitte nach unten scrollen. Mehr dazu (85 KB)

Weitere Infos auf der Kampagnenseite.

 

08.04.2017 – cbgnetwork - Neues von den Protesten zur BAYER Hauptversammlung

INFORMATIONEN

in Vorbereitung der Aktionen

STOP BAYER/MONSANTO!“

zur BAYER-Hauptversammlung

am 28. April 2017 ganztägig

im World Congress Center (WCCB)

(Bonn, Platz der Vereinten Nationen)

In dieser eMail:

1. Größere Konzerne, größere Proteste

2. Appell an die KleinaktionärInnen

3. BAYER zieht nach Bonn – der Protest auch

4. BAYER will Demonstrationsrecht aushebeln

5. Aktionen und Termine

Mehr dazu (85 KB) Der Aufruf dazu (1,2 MB)

 

25.11.2016 - cbgnetwork – Erprobungen mit Aolept und Megaphen

Heimkinder mussten BAYER-Arzneien testen

Bei den Medikamenten-Versuchen in Kinderheimen und Jugend-Psychiatrien, die in den 1950er und 1960er Jahren stattfanden, kamen auch Arzneien des Leverkusener BAYER-Konzerns zum Einsatz. Das ergaben Recherchen des NDR auf Basis der Forschungen der Pharmazeutin Sylvia Wagner. So erprobten MedizinerInnen der jugendpsychiatrischen Abteilung des ehemaligen Schleswiger Landeskrankenhauses zwei Pharmazeutika des Pharma-Riesen. Das Neuroleptikum Megaphen testeten die ÄrztInnen als Therapeutikum gegen zu „zappelige“ SchülerInnen. 23 „anstaltsgebundenen Sonderschul-Kindern“ verabreichten sie es. Das Neuroleptikum Aolept mussten sogar 141 Kinder und Jugendliche schlucken. Dabei zeigten sich sich gravierende Nebenwirkungen wie etwa „Muskelverkrampfungen an den Augen, des Rückens und der mimischen Muskulatur“. Die Ergebnisse der Pillen-Prüfungen publizierten die DoktorInnen in der Schriftenreihe des Hospitals, nicht ohne sich den Pharma-Firmen gegenüber erkenntlich zu zeigen. „Aufrichtig möchte ich den Bayer-Werken und den Ciba-Werken für die großzügige Überlassung von Versuchsmengen danken“, heißt es am Ende eines Artikels. Mehr dazu (72 KB)

Weitere Informationen:

http://www.cbgnetwork.org/3449.html

http://www.cbgnetwork.org/3568.html

 

22.09.2016 – german-foreign-policy – Westgeschäfte

LEVERKUSEN/BERLIN - (Eigener Bericht) - Begleitet von wachsender Kritik treibt der Bayer-Konzern die Übernahme seines US-Konkurrenten Monsanto voran. Durch die Übernahme entstehe ein "Megakonzern" auf dem Agrarsektor, der entscheidenden Einfluss auf "die Ernährung der Weltbevölkerung" habe, hieß es gestern in einer Aktuellen Stunde im Bundestag. Während die Kritik im Parlament folgenlos bleibt, fördert Berlin systematisch den Ausbau der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen, die durch den Bayer-Monsanto-Deal noch weiter gestärkt werden. Die Vereinigten Staaten sind der bedeutendste Investitionsstandort der deutschen Industrie und inzwischen auch ihr größter Absatzmarkt: Deutsche Firmen verkauften dort im vergangenen Jahr Waren im Wert von fast 114 Milliarden Euro; die 50 größten in den USA ansässigen deutschen Firmen steigerten ihre Jahresumsätze auf rund 400 Milliarden US-Dollar. Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten, die der deutschen Exportwirtschaft immense Profite bringen, sind allerdings zuletzt etwas zurückgegangen; der transatlantische Boom erhält leichte Risse. Auch bei Versuchen, mit US-Konzernen zu fusionieren, um auf dem Weltmarkt eine dominierende Stellung zu erlangen, verzeichneten deutsche Unternehmen zuletzt Rückschläge. Mehr dazu (146 KB)

 

14.09.2016 - cbgnetwork – BAYERs MONSANTO-Übernahme:

Ein schwarzer Tag für die Welternährung

Der Worst Case ist eingetreten: BAYER übernimmt für 66 Milliarden Dollar MONSANTO. Damit entsteht der mit Abstand größte Agro-Konzern der Welt. Die Geschäftszahlen von 2015 zugrunde gelegt, kommen beide Unternehmen zusammen auf einen Umsatz von 23,1 Milliarden Dollar. Damit kann niemand aus der Branche mithalten. Die frisch vermählten Paare SYNGENTA/ChemChina und Dupont/Dow folgen mit weitem Abstand (14,8 bzw. 14,6 Milliarden), und auf Rang vier landet abgeschlagen BASF mit 5,8 Milliarden.

Bei den Pestiziden erreichen BAYER und MONSANTO zusammen einen Marktanteil von rund 25 Prozent, beim Saatgut für gentechnisch veränderte und konventionelle Ackerfrüchte einen von rund 30 Prozent. Allein die Gen-Pflanzen betrachtet, erreichen die beiden Gesellschaften vereint mit weit über 90 Prozent sogar eine klare Monopol-Stellung. Mehr dazu (78 KB)

 

18.07.2016 – jw - Bayers Lust auf die Weltmacht

Bayers Lust auf die Weltmacht-kLeverkusener Konzern erhöht Angebot für US-Saatgut- und Pestizidmulti Monsanto

Die Monopolisierung in der Agrarchemiebranche nimmt Fahrt auf. Derzeit hat sich das Management des deutschen Bayer-Konzerns vorgenommen, weltgrößter Verkäufer von Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmitteln zu werden. Am Freitag teilte die Unternehmensführung mit, man habe das Übernahmeangebot für den US-Saatgut- und Pestizidmulti Monsanto von 55 auf 57 Milliarden Euro (64 Milliarden US-Dollar) erhöht. Vor Veröffentlichung der ersten Offerte (siehe jW vom 21.5.) hatten Börsenexperten lediglich mit 40 Milliarden Euro gerechnet. Das neue Angebot liegt um 40 Prozent über dem Kurs der Monsanto-Aktie am Tag, bevor die Übernahmepläne von Bayer bekannt wurden.

Bayer betonte, die Aufstockung sei möglich geworden, nachdem man in vertraulichen Gesprächen mit der Unternehmensführung in St. Louis (Texas) zusätzliche Informationen erhalten habe. Er sei überzeugt, dass sie »für die Monsanto-Aktionäre hoch attraktiv« sei, sagte Werner Baumann, Chef der Aktiengesellschaft, am Freitag in Leverkusen. Zugleich zeigte er sich überzeugt, dass die Fusion nicht an den Kartellbehörden scheitern werde, da sich beide Unternehmen bei Produkten und geographischer Präsenz ergänzten. Nach Angaben von Bayer ist das neue Angebot am 1. Juli mündlich und am 9. Juli auch schriftlich übermittelt worden. Das US-Unternehmen kündigte an, diese Offerte zu prüfen. Mehr dazu (42 KB)

 

20.06.2016 – ethecon EILAKTION - Umweltkatastrophe in Vietnam

Der Chemie-Konzern FORMOSA PLASTICS GROUP (FPG) verseucht in Vietnam im großen Stil die Umwelt.

ethecon unterstützt die Proteste der Menschen in Vietnam und wendet sich mit Offenen Briefen anlässlich der Hauptversammlung der Eigentümer_Innen an FPG sowie die Regierungen in Taiwan und Vietnam. Mehr dazu (72 KB)

Flugblatt.pdf (444 KB) - FPG Vietnam Regierung Taiwan en 160614.pdf (148 KB) - FPG Vietnam Regierung Vietnam en 160614.pdf (148 KB) – Medienerklaerung.pdf (96 KB) - Open Letter FPG.pdf (156 KB)

 

24.05.2016 – Mail - MONSANTO/BAYER Demo Leipzig

Von: "SWB Info" <info@stichwort-bayer.de>

An: "email" <info@stichwort-bayer.de>

MONSANTO-/BAYER-Alarm

Heraus zur Demonstration anlässlich des Katholikentags

Samstag, 28. Mai 2016, 12 bis 16 Uhr

Leipzig, Goerdelerring

Naturkundemuseum

Es droht der Zusammenschluss von zwei der größten und dreckigsten Konzerne der Welt. BAYER und MONSANTO wollen verschmelzen. Mehr dazu (62 KB)

 

21.05.2016 – jw - Monopoly im Agrarsektor

Monopoly im Agrarsektor-kBayer will weltgrößten Saatguthersteller Monsanto schlucken. Der ist auch Marktführer bei Unkrautgift Glyphosat, um dessen Neuzulassung die EU streitet

Von Jana Frielinghaus - Sollte der Coup gelingen, würde er in Sachen Monopolisierung alles in den Schatten stellen, was sich auf dem agrarindustriellen Sektor in den letzten 20 Jahren vollzogen hat. Bayer will den US-Saatgut- und Pestizidhersteller Monsanto mit Sitz in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri schlucken. Nachdem es bereits seit längerem Gerüchte gegeben hatte, machte der Leverkusener Konzern seine Pläne am Donnerstag öffentlich. Es gehe um eine »einvernehmliche Übernahme«, teilte das Management mit (siehe jW vom Freitag).

War Bayer bislang ein Chemieriese mit vielen Sparten, so würde er bei Verwirklichung der Pläne auf einen Schlag zum Weltmarktführer sowohl bei Saatgut als auch bei Pestiziden. Das Geschäft mit Agrochemie und Saatgut ist bislang in der Tochter Bayer Crop Science gebündelt und macht etwa 16 Prozent des Gesamtumsatzes in Höhe von 43,6 Milliarden Euro aus. Mehr dazu (44 KB)

 

02.05.2016 – cbgnetwork - BAYER-Hauptversammlung im Zeichen der Kritik

Bericht und Rede von Axel Köhler-Schnura (2,4 MB)

Internationale Protestaktionen zur HV des BAYER-Konzerns am 29. April in Köln

Gegen die Macht der Konzerne die Solidarität der Menschen.

=> Bitte diese eMail verbreiten

 1978 gründeten wir die „Wuppertaler Bürgerinitiative gegen BAYER-Umweltgefahren“, aus der das weltweite Netzwerk der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) erwuchs, das BAYER in weltweit einzigartiger Weise rund um die Uhr und rund um den Globus unter kritische Kontrolle gestellt hat.

 1984 riefen wir den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre ins Leben. Damit ist den Konzernen Widerstand dort erwachsen, wo sie bis dahin ihren traditionell sicheren Heimvorteil sahen: In den Reihen der Aktionärinnen und Aktionäre. Mehr dazu (120 KB)

 

12.02.2016 – cbgnetwork - Leverkusen: Keine Autobahn auf BAYER-Giftmülldeponie!

Hunderttausende Tonnen Chemie-Abfälle / „Konzern muss für erhöhte Ausgaben aufkommen“

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren ruft zur Teilnahme an der morgigen Kundgebung vor dem Leverkusener Rathaus auf (Beginn: 12 Uhr). Unter dem Motto „Tunnel statt Stelze“ fordern mehrere Leverkusener Initiativen, die Autobahn A 1 künftig in einem geschlossenen Tunnel durch die Stadt zu führen.

Die vom Landesstraßenbetrieb vorgeschlagene neue Trasse führt über die Deponie Dhünnaue. In der Altlast des BAYER-Konzerns befinden sich hunderttausende Tonnen Giftmüll, darunter gefährliche Schwermetalle und Chlorverbindungen. Der Bau wäre daher mit hohen Risiken verbunden: Zehntausende Tonnen giftiger Abfall müssten entsorgt werden, gesundheitsschädliche Gase könnten austreten, Stützpfeiler durch Chemikalien angegriffen werden. Mehr dazu (66 KB)

 

19.01.2016 – cbgnetwork - CO-Pipeline: Verwaltungsgericht Köln verhandelt am 19. Januar

CO-Pipeline zwischen BAYER-Werken Dormagen und Leverkusen:

Verwaltungsgericht Köln verhandelt am 19. Januar

Protestkundgebung: Dienstag, 19. Januar, ab 8.45 Uhr

Ort: Verwaltungsgericht Köln, Appellhofplatz (Eingang Burgmauer)

Verhandlung: ab 9.30 Uhr, Saal 160, 1. Stock

Aktenzeichen: 14 K 2363/14

Mehr dazu & der Aufruf (80 KB)

 

12.01.2016 – cbgnetwork - „Steuerflucht von BAYER endlich beenden!“

EU erklärt belgisches Steuerspar-Modell für illegal / BAYER AG verlagert Milliardenbeträge nach Benelux / Forderungen hier unterstützen

Die EU-Kommission hat gestern ein belgisches Steuerspar-Modell für illegal erklärt; 35 transnationale Firmen sollen insgesamt 700 Millionen Euro nachzahlen. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) fordert den BAYER-Konzern zu diesem Anlass auf, die Verlagerung von Firmenteilen in Steueroasen zu unterbinden. Philipp Mimkes vom Vorstand der CBG: „Die Steuertricks internationaler Konzerne kosten die Finanzämter jährlich viele Milliarden Euro. Die Finanzierung der Staatshaushalte wird dadurch immer mehr der lohnabhängigen Bevölkerung aufgebürdet. Es ist nicht hinzunehmen, dass BAYER und Co. immer weniger zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen!“. Mehr dazu (70 KB)

 

06.01.2016 - cbgnetwork – Hohe Kosten, kleiner Nutzen: Krebs-Medikamente von BAYER

Die Krebs-Industrie à la BAYER

„Wir haben dieses Produkt nicht für den indischen Markt entwickelt, um ehrlich zu sein. Wir haben es für westliche Patienten entwickelt, die es sich leisten können“. Mit dieser Äußerung über das Krebs-Medikament NEXAVAR sorgte BAYER-Chef Marijn Dekkers 2014 für einen handfesten Skandal. Die Aussage warf nämlich ein Schlaglicht auf die horrenden Preise der Onkologie-Präparate und die Ausschluss-Mechanismen, die diese Preispolitik produziert.

Dekkers kam der Satz im Zuge einer Auseinandersetzung mit staatlichen Stellen Indiens über die Lippen. Diese hatten sich nämlich erdreistet, auch den PatientInnen ihres Landes Zugang zu der Arznei zu verschaffen, für die der Leverkusener Multi damals 4.200 Euro pro Monat verlangte. Dazu erkannte das „Indian Patent Office“ dem Konzern das Patent an dem Mittel ab und erteilte dem Unternehmen NATCO PHARMA eine Zwangslizenz zur Herstellung eines Nachahmer-Produktes, sich dabei auf einen Ausnahme-Paragraphen des internationalen Patentabkommens TRIPS berufend. BAYER zog sofort vor Gericht und ging durch alle Instanzen, musste sich schlussendlich aber geschlagen geben. Und auf diese Niederlage reagierte der Vorstandsvorsitzende dann mit seiner menschenverachtenden Einlassung. Mehr dazu (76 KB)

 

04.12.2015 - cbgnetwork – Verkaufsmengen bienenschädlicher Pestizide unverändert hoch

„EU muss Zulassung vollständig aufheben!“

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren und das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) fordern ein vollständiges Verbot von hochbienengefährlichen Pestiziden aus der Substanzklasse der Neonikotinoide. Das von der EU im Dezember 2013 verhängte Teil-Verbot wie auch die Maßnahmen der Bundesregierung führten zu keinem Rückgang der Verkaufsmenge und sind daher für den Schutz von Bienen und Wildinsekten unzureichend. Die EU muss bis Ende des Jahres über die Verlängerung oder Verschärfung des Verbots entscheiden.

Jan Pehrke vom Vorstand der Coordination gegen BAYER-Gefahren: „Bundesregierung und EU-Kommission müssen aufhören, den Einflüsterungen der Agro-Konzerne zu folgen, und die Pestizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam endlich komplett vom Markt nehmen. Auch der Export der Substanzen muss gestoppt werden. Zudem dürfen die Gifte nicht durch neue, aber ebenfalls gefährliche Chemikalien wie Sulfoxaflor oder Flupyradifurone substituiert werden.“ Pehrke kritisiert überdies, dass die Bundesregierung in Brüssel nicht für die Annahme einer Leitlinie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA votierte, die eine stärkere Berücksichtigung des Bienenschutzes bei Pestizid-Zulassungsprüfungen vorsah, sondern sich der Stimme enthielt. Mehr dazu (90 KB)

Ausführliche Informationen: www.cbgnetwork.org/2556.html

 

23.11.2015 - cbgnetwork – "Carl-Duisberg-Kritiker machen Druck" / CBG fordert Straßen-Umbenennung

21. November 2015, Neuss-Grevenbroicher Zeitung:

Carl-Duisberg-Kritiker machen Druck

Dormagen: Politik soll beim Umgang mit dem umstrittenen Chemiker Farbe bekennen.

In die aktuell im Dormagener Planungsausschuss geführte Debatte um den Umgang mit umstrittenen historischen Persönlichkeiten hat sich jetzt erneut die Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG) eingeschaltet. Die CBG setzt sich dafür ein, dass der Name des Chemikers, Industriellen und Mitgründers der IG Farben (später Bayer) Carl Duisberg (1861-1935) von Straßenschildern verschwindet und macht Druck auf die Dormagener Politiker. "Duisberg ist ein klassischer Kriegsgewinnler, der für den mörderischen Verlauf des 1. Weltkriegs mitverantwortlich ist. Die Dormagener Stadtspitze sollte ein Zeichen setzen und sich für eine Namensänderung einsetzen", verlangt Philipp Mimkes vom CBG-Vorstand in einer nach der Sitzung des Planungsausschusses veröffentlichten Pressemitteilung. Mehr dazu (62 KB) Zum Artikel in der rp-online.de

 

28.10.2015- cbgnetwork – Pilgerweg für Klimagerechtigkeit macht Halt in Leverkusen

Der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit startete am 13. September in Flensburg und wird am 28. November Paris erreichen. Bei der Abschluss-Veranstaltung während der Klimakonferenz in Paris kommen Pilger und Aktivisten aus der ganzen Welt zusammen.  

Pilgerweg-kAuf den 1.470 Kilometern werden positive Beispiele für Klimagerechtigkeit besucht, z.B. ein Gemeindehaus im Passivhaus-Standard. Auch sogenannte Schmerzpunkte, wo „weitere intensive Bemühungen zum Klimaschutz nötig sind“, werden angesteuert. Durch Workshops und politische Aktionen entlang des Weges soll ein Bewusstsein für Klimagerechtigkeit geschaffen werden. 

Am heutigen Mittwoch machte der Pilgerweg Halt am Leverkusener BAYER-Werk. Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren informierte die rund 80 Pilgerinnen und Pilger über den Treibhausgas-Ausstoß des Konzerns. Mehr dazu (220 KB)

 

16.10.2015 - cbgnetwork – COVESTRO-Börsengang: "Greenwashing der übelsten Sorte"

Greenwashing der uebelsten Sorte-kAu weia: der BAYER-Konzern investierte Millionen, um in den überregionalen Tageszeitungen Anzeigen zum Börsengang seiner Kunststoff-Sparte COVESTRO zu schalten. Doch offenbar war keine Zeit mehr zum Korrekturlesen, so dass in der Hektik leider ein Verb verloren ging. Nun heißt es: „Deshalb haben wir (…) einen Optimismus, der auf mutigen Innovationen und einem standhaften Glauben in die Kraft der Nachhaltigkeit.“ Ja, was? Aufbaut, basiert, fußt?

Die Sprache sperrte sich offenbar gegen die orwellschen Verdrehungen, die COVESTRO zu einem blitzblanken ersten Auftritt auf dem Börsen-Parkett verhelfen sollten. Mit der Überschrift „Für eine lebenswerte Welt“ und mit Sätzen wie „Die Welt braucht Hoffnung“ will der Konzern augenscheinlich überdecken, dass er große Mengen problematischer Chemikalien produziert und enorme Ressourcen verbraucht. Mehr dazu (136 KB) - Weitere Informationen unter: www.cbgnetwork.de/6200.html

 

29.09.2015 - cbgnetwork – Glyphosat stoppen!

Kampagne der CBG gegen Ackergift von BAYER und MONSANTO hier unterstützen:

www.cbgnetwork.org/6328.html

Glyphosat ist das meistgespritzte Pestizid der Welt. Jahr für Jahr landen mehr als 700.000 Tonnen auf den Äckern. Meist wird der Wirkstoff in Kombination mit genmanipulierten Pflanzen wie Mais oder Soja eingesetzt.

Glyphosat ist omnipräsent. Regelmäßig werden Rückstände in Getreide und Brot gefunden - aber auch in menschlichem Urin und in der Muttermilch. Selbst bei Großstadtbewohner/innen.

Dies birgt große Gefahren: nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend“. Die Substanz steht zudem in Verdacht, die Embryonalentwicklung zu stören. In den lateinamerikanischen Soja-Anbaugebieten, in denen riesige Mengen Glyphosat gespritzt werden, explodiert die Zahl von Totgeburten und Fehlbildungen.

In der BAYER-Hauptversammlung hat die Coordination gegen BAYER-Gefahren immer wieder gefordert, den Verkauf der gefährlichen Herbizide Glyphosat und Glufosinat einzustellen – doch ohne Erfolg. Der Vorstandsvorsitzende Marijn Dekkers lobte die „herausragenden Eigenschaften“ seiner Produkte und weigerte sich sogar, die Verkaufsmengen zu nennen. Wegen angeblicher Betriebsgeheimnisse.

Im Frühjahr 2016 läuft die EU-Zulassung für Glufosinat aus. Die nächsten Monate sind daher von entscheidender Bedeutung. Sollte der Stoff verboten werden, so lässt sich auch der Verkauf von Gen-Saatgut, das mit Glyphosat gekoppelt ist, nicht weiter rechtfertigen. Mehr dazu (80 KB)

Achtung: CBG kämpft noch immer um finanzielle Existenz - Fördermitglieder und Spenden dringend benötigt

 

25.09.2015 - derstandard.at - Verhütungsmittel Essure: Frauen gegen Pharmariesen Bayer

Verhuetungsmittel Essure-kDie Essure-Spirale wird mit Schmerzen und sogar Todesfällen in Verbindung gebracht – nun wird sie von FDA-Experten untersucht

Washington/Leverkusen – In den USA sind Rufe nach einem Verbot des Bayer -Verhütungsmittels Essure laut geworden. Bei einer öffentlichen Sitzung des Beraterausschusses der US-Gesundheitsbehörde FDA forderten am Donnerstag Dutzende von Frauen, das Produkt müsse aus dem Verkehr gezogen werden. Zuvor gingen bereits mehr als 5.000 Beschwerden über Nebenwirkungen bei der FDA ein.

Essure ist eine Methode zur dauerhaften Sterilisation, die von Gynäkologen ohne operativen Eingriff vorgenommen wird. Dabei werden zwei Nickel-Titan-Spiralen in die Eileiter eingesetzt, das Gewebe vernarbt. Dadurch wird eine natürliche Barriere aufgebaut, die verhindert, dass Samenzellen die Eizelle erreichen. Auch in Österreich wird Essure bei einigen wenigen Ärzten angeboten. Mehr dazu (158 KB)

 

16.09.2015 – jw - Für dumm verkauft

Fuer dumm verkauft-kPharmariese Bayer macht im Internet mit massenhaft gefälschten Postings Schleichwerbung für Risikoprodukte. Rüge aus Österreich

Von Ralf Wurzbacher - Für ihren in der Vorwoche veröffentlichten »Innovationsreport 2015« hat die Techniker Krankenkasse (TK) 20 im Jahr 2012 neu auf den Markt gekommene Medikamente auf ihre Wirksamkeit untersucht. Ergebnis: Nur ein einziges hat einen »Mehrwert« für Patienten. Bei sieben zeigte die Ampel Gelb, zwölfmal sogar Rot. Da ist zum Beispiel der Wirkstoff Aclidiniumbromid, der in diversen Präparaten verschiedener Anbieter enthalten ist und Linderung bei einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) verspricht. Von ihm heißt es im TK-Gutachten, es sei »kein Zusatznutzen« belegt, vielmehr gebe es andere und in den meisten Fällen deutlich kostengünstigere Vergleichstherapien. Trotzdem schaffte es das Arzneimittel in die Leitlinien medizinischer Fachgesellschaften und wird seitdem besonders eifrig verschrieben.

Auch die Bayer AG versteht sich aufs Produzieren von Sachen, die die Welt nicht braucht. Die Hormonspirale »Mirena« bewirbt der deutsche Pharmariese als preiswerte Alternative zur Verhütung mit der Pille. Wer das glaubt, muss das mitunter teuer bezahlen. So kann es beim Gebrauch zu Verletzungen der Gebärmutter kommen, dazu sollen viele Frauen über Schmerzen, azyklische Schmierblutungen, Gewichtszunahme und Libidoverlust klagen. Mehr dazu (46 KB)

 

15.09.2015 - cbgnetwork – Jetzt anmelden: Seminar zu Plastikmüll am 7. November in Düsseldorf

Jetzt zur Tagung anmelden!

Anzahl der Plätze begrenzt.

Die Plastik-FlutEin Öko-Desaster made by BAYER & Co.

Seminar am Samstag, 7. November, 9.30 - 18 Uhr

Umweltzentrum Düsseldorf, Merowinger Str. 88

Mehr dazu (70 KB)

 

11.09.2015- cbgnetwork – 26. Sept., Berlin: Seminar "Konzernprotest" / Fallstudie der Coordination gegen BAYER-Gefahren

Seminar: Wenn Konzerne den Protest managen

Ort: Humboldt-Universität Berlin, Seminargebäude am Hegelplatz

Zeit: Samstag, 26. September, 10.00 bis 18.30 Uhr

Eintritt: frei

Veranstalter: Robin Wood, Lobbycontrol, Linke Medienakademie, klimaretter.info

Vortrag der Coordination gegen BAYER-Gefahren: Eine Fallstudie David gegen Goliath“, 15.45 bis 17 Uhr

Wie funktionieren PR-Kampagnen unter dem Deckmantel zivilgesellschaftlichen Engagements? Welche neuen Formen von Protest- und Akzeptanzmanagement gibt es? Welche Gegenstrategien sind erfolgreich? In über 30 Workshops und Vorträgen werden Methoden des Protestmanagements in verschiedenen gesellschaftlichen Konfliktzonen ausgeleuchtet. Mehr dazu (56 KB)

 

11.09.2015- cbgnetwork – Presse Info: Ärzte fordern Stilllegung von CO-Pipeline von BAYER

Leitung zwischen BAYER-Werken Leverkusen und Dormagen

CO-Pipeline: Ärzte fordern Stilllegung

94 Ärztinnen und Ärzte aus Leverkusen, Dormagen, Hilden und Mettmann unterstützen die Forderung nach einer sofortigen Stilllegung der Kohlenmonoxid-Leitung zwischen den BAYER-Werken Dormagen und Leverkusen. Nach Auffassung der Medizinerinnen und Mediziner sei das Gefahrenpotenzial für die Bevölkerung untragbar hoch. Im Fall eines Unfalls gäbe es kaum Rettungsmöglichkeiten. Initiiert wurde der Brief an die Landesregierung und den BAYER-Vorstand von der Anästhesistin und Rettungsärztin Dr. Annette Bauer und dem Kinderarzt Dr. Gottfried Arnold.

Dr. Arnold fordert eine Beendigung von jeglichem CO-Transport: „Kohlenmonoxid ist hochgiftig und mit den menschlichen Sinnen nicht wahrnehmbar. Die bestehenden Leckerkennungs-Systeme schlagen erst an, wenn bereits 100 m³ CO ausgetreten sind. Dabei können schon ein oder zwei Atemzüge ausreichen, um einen Mensch zu töten. Ein Vollbruch der Leitung könnte eine Katastrophe ungeheuren Ausmaßes zur Folge haben.“ Gottfried Arnold kritisiert, dass die Gefahrstoffe in 50 Jahre alten Rohren transportiert werden und dass die Trasse von Leverkusen nach Dormagen nie auf Kampfmittel untersucht wurde. Mehr dazu (66 KB)

 

28.08.2015 - cbgnetwork – Ausgliederung von COVESTRO am 1. September: „Risiken für Belegschaft, Anwohner und Kommunen bleiben im Dunkeln“

Die Firma BAYER vollzieht am 1. September die formale Trennung von ihrem Kunststoff-Geschäft. Unter dem Namen COVESTRO will der Konzern die Sparte an die Börse bringen. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) sieht dabei wichtige Fragen ungeklärt. So befürchtet die CBG weitere Arbeitsplatzverluste, höhere Störfall-Risiken und einen Rückgang der Gewerbesteuern.

Arbeitsplätze - Durch die Ausgliederung drohen weitere Arbeitsplatz-Verluste, eine Parzellierung des Unternehmens und die Schließung weniger rentabler Bereiche.

Bereits in der Vergangenheit vernichtete BAYER in der Kunststoffproduktion über 2.000 Arbeitsplätze. Die Gewerkschaften konnten für die COVESTRO-Beschäftigten zwar eine Arbeitsplatzgarantie aushandeln, diese gilt jedoch nur für die deutschen Standorte und nur bis 2020. Die Belegschaft des Werks in Antwerpen konnte erst nach einem Streik eine vergleichbare Vereinbarung durchsetzen. In den USA hingegen, wo der Konzern 95 % der Belegschaft einen Tarifvertrag verweigert und wo die Gewerkschaften vom Unternehmen aus den meisten Werken gedrängt wurden, droht ein sozialer Kahlschlag.

Welche Entwicklung langfristig zu befürchten ist, zeigt die ehemalige Chemie-Sparte von BAYER, die vor zehn Jahren unter dem Namen Lanxess ausgegliedert wurde. Seitdem fielen mehrere Tausend Arbeitsplätze weg, ein großer Teil der Belegschaft erlitt Lohneinbußen. Über die Jahre wurde Lanxess immer weiter aufgespalten. Mehrere Bereiche wurden geschlossen, andere verkauft. Mehr dazu (68 KB)

 

27.08.2015 - cbgnetwork – Antibaby-Pillen: Prozess gegen BAYER beginnt am 5. November / CBG fordert Verbot

erhöhtes Thrombose-Risiko durch Antibaby-Pillen / Verbot gefordert

Erster Verhütungsmittel-Prozess gegen BAYER in Deutschland

Das Landgericht Waldshut-Tiengen eröffnet am 5. November einen Zivilprozess gegen den Pharmakonzern BAYER wegen erhöhter Risiken neuerer Antibaby-Pillen. Klägerin ist Felicitas Rohrer aus Bad Säckingen, die nach der Einnahme des Präparats Yasminelle eine schwere Lungenembolie erlitt und nur dank glücklicher Umstände überlebte.

Felicitas Rohrer kommentiert: „Ich freue mich, dass nun erstmals in Deutschland ein Prozess anberaumt wurde. In so vielen Ländern sind Klagen gegen BAYER aufgrund drospirenon-haltiger Antibabypillen anhängig, und es wurden schon hohe Entschädigungszahlungen geleistet. Es wird Zeit, dass es nun endlich auch ein Gerichtsurteil gibt!“. Rohrer fordert Schadenersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 200.000 Euro. Ihr Anwalt, Martin Jensch aus Coburg, vertritt noch acht weitere Geschädigte. Mehr dazu (148 KB)

 

21.08.2015- cbgnetwork – CO-Pipeline stilllegen

Einwendung gegen geplante Rheinunterquerung:

„CO-Pipeline von Dormagen nach Leverkusen stilllegen“

Muster-Einwendung (bis 31. August einreichen): CBGnetwork.org/downloads/Einwendung_CO_Leitung.rtf (41 KB)

Per Mail

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) fordert, die von der Firma BAYER MaterialScience geplante Kohlenmonoxid-Leitung unter dem Rhein („Düker“) nicht zu genehmigen. In einem heute an die Bezirksregierung Köln gesandten Schreiben begrüßt die CBG zwar die Stilllegung des maroden Alt-Dükers und den Bau eines begehbaren Tunnels für den Transport von Gasen wie Sauerstoff, Erdgas oder Stickstoff. Für das hochgefährliche Kohlenmonoxid (CO) müsse eine Zulassung jedoch verweigert werden. Mehr dazu (68 KB)

 

19.08.2015 - cbgnetwork – Urteil zur Kooperation von BAYER mit der Uni Köln:

"Mehr Transparenz notwendig"

gestriges Urteil des OVG Münster:

„Informationsfreiheits-Gesetz ausweiten!“

19. August -- Das Oberverwaltungsgericht Münster hat gestern eine Einsichtnahme in den Kooperationsvertrag zwischen der Universität Köln und der BAYER AG verweigert. In der Urteilsbegründung verwies das OVG auf einen Ausnahme-Paragrafen im Informationsfreiheitsgesetz NRW zu Forschung und Wissenschaft. Während der Verhandlung hatte die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) vergeblich darauf hingewiesen, dass sich ihre Forderung nach Offenlegung gerade auf die Teile des Dokuments bezieht, die nicht unmittelbar dem Forschungsbereich zuzuordnen sind, beispielsweise Vereinbarungen zu Patenten und zur Verwertung der Ergebnisse. Die CBG befürchtet nun eine wachsende Einflussnahme großer Konzerne auf wissenschaftliche Einrichtungen und fordert eine Erweiterung der Informationsfreiheits-Gesetze.

Philipp Mimkes, Kläger im gestrigen Verfahren: „Das Urteil verdeutlicht, dass das nordrhein-westfälische Informationsfreiheitsgesetz (IFG) überarbeitet werden muss. Die generelle Ausklammerung des Hochschulbereichs von jeglicher Transparenz muss durch eine differenzierte Regelung ersetzt werden, sonst droht eine Ausrichtung der universitären Forschung auf rein wirtschaftliche Interessen. Bei der Formulierung des IFG hatte der Gesetzgeber sicher nicht eine generelle Geheimhaltung von Industriekooperationen im Sinn - zumal eine Bedrohung der wissenschaftlichen Freiheit heute weniger von staatlicher Seite zu befürchten ist als durch den übermäßigen Einfluss großer Unternehmen.“ Mehr dazu (76 KB)

 

13.08.2015 - cbgnetwork – „Verträge von Hochschulen mit der Industrie offenlegen!“

Dienstag: Verhandlung am OVG Münster / Spenden erbeten / Kundgebung von UnterstützerInnen vor dem Gericht

Prozess: Dienstag, 18. August, 11.30 Uhr

Oberverwaltungsgericht Münster, Sitzungssaal II, Aegidiikirchplatz 5

Kundgebung vor dem OVG ab 10.30 Uhr

Am kommenden Dienstag entscheidet das Oberverwaltungsgericht Münster über die Einsichtnahme in den Kooperationsvertrag zwischen der Universität Köln und der Firma BAYER. Der Kläger, Philipp Mimkes, ist Geschäftsführer der Coordination gegen BAYER-Gefahren, die sich seit 37 Jahren mit den Kehrseiten der Geschäftspolitik des Konzerns beschäftigt. Zahlreiche Verbände unterstützen die Forderung nach Offenlegung, darunter Transparency International, der Ärzte-Verband IPPNW, medico international sowie der Deutsche Hochschulverband.

Philipp Mimkes warnt vor der unkontrollierten Einflussnahme großer Unternehmen auf wissenschaftliche Einrichtungen, gerade im sensiblen Pharma-Bereich: „Wir müssen verhindern, dass die Forschung an Universitäten ausschließlich den Interessen großer Unternehmen dient. Schon jetzt verschwinden bei industriefinanzierten Studien negative Ergebnisse oftmals in der Schublade. Eine öffentliche Diskussion über Kooperationen von Hochschulen und Industrie ist jedoch nur mit Kenntnis der Vertragsinhalte möglich.“ Die Coordination gegen BAYER-Gefahren ruft zur Teilnahme an der Verhandlung und der vorherigen Kundgebung auf.

Mit fünfstelligen Kosten pro Instanz übersteigt das Verfahren die finanziellen Möglichkeiten der CBG. Wir bitten daher um Spenden:

per eMail, online oder per PayPal (auf der website oben links)

oder per Überweisung:

EthikBank

IBAN DE94830944950003199991

BIC GENODEF1ETK

Mehr dazu (92 KB)

RA Harro Schultze und Philipp Mimkes stehen vor der Verhandlung für Interviews zu Verfügung. Unterstützer kündigten eine Kundgebung vor dem Eingang des OVG an (ab 10.30 Uhr).

Ausführliche Chronologie zum Prozess: www.cbgnetwork.org/2730.html

 

19.07.2015 – fr-online.de - Pflanzenschutzmittel: Streit um Glyphosat geht weiter

Streit um Glyphosat geht weiter-kVon Stefan Sauer - Seit langem tobt ein Streit, ob das Pflanzenschutzmittel Glyphosat krebserregend ist. Eine deutsche Behörde verhält sich dabei äußerst fragwürdig.

Leserbriefe an Zeitungen geben im Regelfall subjektive Meinungen wider. Viele Menschen schreiben sie, weil sie sich über einen Artikel geärgert haben; oft sind sie dabei hochemotional, manchmal haben sie Recht, manchmal auch nicht – selten allerdings basieren ihre Meinungen auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen.

Egal, dachten sich offenbar Mitarbeiter des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), welches dem Bundeslandwirtschaftsministerium unterstellt ist. Wie nun bekannt wurde, nutzte die Behörde Leserbriefe an die Fachzeitschrift „Food and Chemical Toxicology“, um die von ihr seit langem proklamierte gesundheitliche Unbedenklichkeit des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat zu untermauern.

Nach eigenen Angaben hat die BfR Hunderte Studien ausgewertet und kam anschließend, anders als andere Wissenschaftler, zu dem Schluss: Glyphosat ist nicht krebserregend. Einen Teil dieser Studien hat das Landwirtschaftsministerium auf Anfrage der Grünen Ende Juni namentlich benannt. Diese Liste mit 92 Titeln untersuchte nun die „Süddeutsche Zeitung“ und fand heraus: 14 davon waren gar keine wissenschaftlichen Expertisen, sondern Leserbriefe an das Fachmagazin.  Mehr dazu (130 KB)

 

03.07.2015- cbgnetwork – Konstantin Wecker unterstützt Rettungskampagne der CBG

KonzernKritik vom Aus bedroht.

CBG braucht Fördermitglieder & Spenden.

Soli-Aufrufe von Prominenten verbreiten.

Der Liedermacher Konstantin Wecker beteiligt sich an der Rettungskampagne der Coordination gegen BAYER-Gefahren. Der Musiker begründet sein Engagement mit der zunehmenden Ungleichheit in der Gesellschaft: "Ich unterstütze die Coordination gegen BAYER-Gefahren, weil in Zeiten immer höherer Kapitalkonzentration in immer weniger Händen Konzernkritik nötiger denn je ist". Auch Prominente wie Nina Hagen, Wilfried Schmickler und Sahra Wagenknecht rufen zur Unterstützung der CBG auf.

Konzernkritik lebt nicht von der Förderung Reicher. Die Arbeit der CBG zu finanzieren ist mühsam.

Axel Köhler-Schnura, Gründungsmitglied des Vereins: "Durch die schmalen Geldbeutel seit 2004 sind wir finanziell in die Krise geraten. Wir brauchen dringend weiteren Mitgliedschaften, damit bei uns nicht das Licht ausgeht. Zugleich möchten wir uns für die große Solidarität bedanken, die wir in unserem Kampf ums Überleben erfahren!".

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren arbeitet seit 1978 zu allen Risiken, die von dem Chemie- und Pharmaunternehmen BAYER ausgehen, darunter Störfälle, gefährliche Pestizide, Treibhausgas-Emissionen und Medikamente mit erhöhtem Nebenwirkungsprofil. Die CBG erhält wegen ihrer konsequent konzernkritischen Ausrichtung keinerlei Unterstützung aus öffentlichen Quellen oder von großen Stiftungen. Auch die Gemeinnützigkeit wird dem Verein verweigert. - Mehr dazu (72 KB) Direkt zum Aufruf

 

29.06.2015 – cbgnetwork - Gekaufte Uni-Forschung: „Kooperationen mit Industrie offenlegen“

Prof. Christian Kreiß, Autor des Buchs „Gekaufte Forschung – Wissenschaft im Dienst der Konzerne“, unterstützt die Klage der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) auf Einsichtnahme in den Kooperationsvertrag zwischen der Uni Köln und der Bayer AG. Das OVG Münster wird den Fall am 18. August verhandeln.

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat für den 18. August eine Verhandlung zur Einsichtnahme in den Kooperationsvertrag zwischen der Universität Köln und dem BAYER-Konzern angesetzt. Das Kölner Verwaltungsgericht hatte sich im Dezember 2012 über das Votum des NRW-Landesbeauftragten für Informationsfreiheit hinweg gesetzt. Dieser hatte den Vertrag eingesehen und keine Inhalte gefunden, die einer Einsichtnahme entgegenstehen. Die CBG ging daher in Berufung. Mehr dazu (76 KB)

 

19.06.2015- cbgnetwork – Freiheit der Wissenschaft in Gefahr

Das Oberverwaltungsgericht Münster verhandelt am 18. August über die Klage der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) auf Einsichtnahme in den Kooperationsvertrag zwischen der Universität Köln und dem BAYER-Konzern. Die CBG ruft zur Teilnahme an der Verhandlung auf.

Der Datenschutzbeauftragte des Landes NRW hatte den Vertrag geprüft und eine Offenlegung nach dem Informationsfreiheitsgesetz empfohlen. BAYER und die Uni Köln setzten sich jedoch über das Votum hinweg. Daher ist bis heute unklar, welchen Einfluss das Unternehmen auf die Auswahl der Forschungsgebiete nimmt und ob BAYER die Publikation unerwünschter Ergebnisse verhindern kann.

Trotz der hohen Kosten hat sich die Coordination gegen BAYER-Gefahren daher entschlossen, vor Gericht zu ziehen. Der Prozess hat grundsätzliche Bedeutung für die Freiheit von Wissenschaft und Forschung und erhielt bundesweite Aufmerksamkeit. Mehr dazu (75 KB)

 

05.06.2015 - derstandard.at -Forderung nach Verbot von Unkrautvernichtern

Forderung nach Verbot von Unkrautvernichtern-kVon Johanna Ruzicka - Das weltweit meistverwendete Herbizid Glyphosat kommt endgültig in Verruf. Eine WHO-Studie erhärtet den Verdacht auf Krebserregung

Wien – Seitdem die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) im April eine neue Studie vorgestellt hat, ist in Sachen Unkrautvernichtungsmittel Feuer am Dach. Glyphosat, das weltweit am häufigsten eingesetzte Pestizid, wird darin als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Diejenigen Personen, die mit dem Pestizid in Berührung kommen, haben ein erhöhtes Risiko, an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken.

Seither wird der zuständige Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ᅱVP) von allen Seiten bestürmt, das Mittel in Österreich zu verbieten. Dieser will die Studienergebnisse "sehr ernst nehmen", sagte er kürzlich in einer Fragestunde des Nationalrats. Der grüne Agrarsprecher Wolfgang Pirklhuber hat einen Entschließungsantrag zum Verbot eingebracht; die Freiheitlichen eine parlamentarische Anfrage. Mehr dazu (160 KB)

 

27.05.2015 - cbgnetwork – PM - BAYER Hauptversammlung: Protest gegen Plastikmüll

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren protestiert anlässlich der heutigen Hauptversammlung der BAYER AG gegen die Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll. Die Aktionärinnen und Aktionäre werden mit einem „Meer“ aus blauen Stoffbahnen mit darauf schwimmendem Kunststoffmüll begrüßt.

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) fordert in Gegenanträgen zur heutigen BAYER-Hauptversammlung, den Vorstand nicht zu entlasten. Aus Protest gegen die Mitverantwortung des Konzerns für die Verschmutzung von Flüssen und Meeren hat die CBG am Eingang der Kölner Messehallen ein „Meer“ mit darauf schwimmendem Plastikmüll aufgebaut. Mehr dazu (72 KB)

Zu den Gegenanträge

Die CBG hat zur HV heute einen 4-seitigen Mitdruck in der tageszeitung geschaltet (hier online).

 

19.05.2015 - cbgnetwork – Mitmachen! Protestaktion zur BAYER-Hauptversammlung

Mittwoch, 27. Mai, Kölner Messehallen, ab 8 Uhr

Seit 30 Jahren steht die Hauptversammlung der BAYER AG im Zeichen heftiger Proteste. Zusammen mit Umweltorganisationen und Geschädigten prangert die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) die Schattenseiten der Konzern-Profite an. Schwerpunkte in diesem Jahr sind risikoreiche Pharmaprodukte, gentechnisches Saatgut, Plastikmüll, Tierversuche und gefährliche BAYER-Pestizide. An den Aktionen beteiligen sich unter anderem der BUND, Rettet den Regenwald, die Agrar Koordination und PETA.

Für die Aktion benötigen wir noch Unterstützung! Jede/r kann mitmachen. Wir brauchen Hilfe beim Verteilen von Flugblättern, Fotografieren, Öffentlichkeitsarbeit, Transparente halten, der Verlesung der Reden, Übersetzungen etc.

Die Aktionen zur Hauptversammlung finden am Mittwoch, 27. Mai ab 8.00 Uhr vor und in den Kölner Messehallen statt (Eingang Messehalle Nord, Deutz-Mülheimer-Straße 111).

Unterstützer/innen bitte bei uns melden (mit vollständiger Postanschrift).

Einen Eindruck von den Protesten bekommt man hier. Dort haben wir Fotos und Aktionsberichte aus den Vorjahren hochgeladen. Mehr dazu (62 KB)

 

12.05.2015 - cbgnetwork – PM: Geschädigte fordern Verbot gefährlicher Antibaby-Pillen

Proteste in Bayer-Hauptversammlung am 27. Mai / 1,9 Milliarden Dollar Entschädigung in den USA / auch in Deutschland Klagen anhängig

Diesen Text bei Facebook/Twitter streuen: www.cbgnetwork.org/6092.html

Antibaby-Pillen mit dem Wirkstoff Drospirenon haben ein deutlich höheres Risikopotenzial als ältere Präparate. Geschädigte Frauen, die ein Verbot der Produktgruppe fordern, kündigten heute Proteste zur Hauptversammlung der Bayer AG am 27. Mai an.

Felicitas Rohrer, Mitgründerin der Selbsthilfegruppe Drospirenon Geschädigter (SDG): „Uns werden laufend neue Erkrankungen und Todesfälle gemeldet. Dennoch mauert Bayer weiter und verharmlost die Gefahren der Pillen. Wir werden dem Vorstand zeigen, dass man uns nicht mundtot machen kann. Bayer muss Verantwortung für all die Todesfälle und Erkrankungen übernehmen und drospirenonhaltige Pillen endlich vom Markt nehmen!“. An der Versammlung in den Kölner Messehallen nehmen neben Vorstand und Aufsichtsrat rund 4.000 AktionärInnen teil. Mehr dazu (92 KB)

 

11.05.2015 - cbgnetwork - Protestaktionen zur BAYER-Hauptversammlung

Vorbereitungstreffen: Samstag 16. Mai, 14.00 Uhr, Alte Feuerwache (Köln)

Seit 30 Jahren steht die Hauptversammlung der BAYER AG im Zeichen heftiger Proteste. Zusammen mit Umweltorganisationen und Geschädigten prangert die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) die Schattenseiten der Konzern-Profite an. Schwerpunkte in diesem Jahr sind risikoreiche Pharmaprodukte, gentechnisches Saatgut, Plastikmüll und gefährliche BAYER-Pestizide.

Hierbei benötigen wir Unterstützung! Jede/r kann mitmachen. Wir brauchen Hilfe beim Verteilen von Flugblättern, Fotografieren, Öffentlichkeitsarbeit, der Verlesung der Reden, Übersetzungen etc.

Alle Interessenten laden wir zu einem Vorbereitungstreffen ein. Es nehmen Axel Köhler-Schnura und Philipp Mimkes vom Vorstand der CBG sowie weitere AktivistInnen teil. Mehr dazu (62 KB)

 

28.04.2015 – cbgnetwork – PM: Verbot von Mikroplastik gefordert

Riesige Mengen Plastikmüll gelangen in die Ozeane – mit verheerenden Folgen für Mensch, Tier und Umwelt. Als einer der weltgrößten Kunststoff-Produzenten ist BAYER für dieses Umweltverbrechen mitverantwortlich. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren startet heute eine Kampagne für ein Verbot von Mikroplastik.

Zwanzig Millionen Tonnen Kunststoff landen jedes Jahr in den Weltmeeren. In den Ozeanen wird der Plastikmüll durch Wind und Wellen klein gerieben und von Mikroorganismen, Fischen und Meeressäugern aufgenommen. Robben, Seevögel und Delphine sterben jämmerlich. Die Stoffe geraten über den Fischfang auch in die menschliche Nahrung. Da die meisten Kunststoffe biologisch kaum abbaubar sind, gefährden sie die Umwelt über Jahrhunderte hinweg. Mehr dazu (80 KB)

 

17.04.2015 – cbgnetwork - 100 Jahre Giftgas-Einsatz in Ypern:

"BAYER entzieht sich bis heute der Verantwortung"

100 Jahre Giftgas-Einsatz in Ypern-k22. April: 100 Jahre Giftgas-Einsatz in Ypern - „BAYER entzieht sich bis heute der Verantwortung“

Am kommenden Mittwoch jährt sich der erste Einsatz chemischer Kampfgase zum hundertsten Mal. Die Firma BAYER hatte im Frühjahr 1915 rund 700 Tonnen Chlorgas an die Front geliefert. Am 22. April wurden im belgischen Ypern dann erstmals 167 Tonnen Chlor auf einem Schlachtfeld eingesetzt. Es bildete sich eine 6 km breite und 600–900 m tiefe Gaswolke, die auf die französischen Truppen zutrieb. Allein bei diesem Angriff gab es mindestens 1.000 Tote und 4.000 Schwerverletzten. Am 1., 6., 10. und 24. Mai folgten Giftgas-Angriffe gegen britische Soldaten.

Bereits kurz nach Beginn des 1. Weltkriegs war eine Kommission ins Leben gerufen worden, die sich mit der Nutzung giftiger Abfallstoffe der Chemie-Industrie zu Kriegszwecken beschäftigte. Sie unterstand dem Generaldirektor von BAYER, Carl Duisberg, sowie dem Chemiker Walter Nernst. Die Kommission empfahl der Heeresleitung zunächst die Nutzung von Chlorgas. Damit wurde wissentlich gegen die Haager Landkriegsordnung verstoßen, die den militärischen Einsatz von Giftgas seit 1907 verbietet. Mehr dazu (182 KB)

 

13.04.2015 – cbgnetwork – Mail - Jetzt Mitmachen: Protestaktion zur BAYER-Hauptversammlung

Vorbereitungstreffen: Samstag 18. April, 14.00 Uhr, Alte Feuerwache (Köln)

Seit 30 Jahren steht die Hauptversammlung der BAYER AG im Zeichen heftiger Proteste. Zusammen mit Umweltorganisationen und Geschädigten prangert die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) die Schattenseiten der Konzern-Profite an. Schwerpunkte in diesem Jahr sind risikoreiche Pharmaprodukte, gentechnisches Saatgut, Plastikmüll und gefährliche BAYER-Pestizide.

Hierbei benötigen wir Unterstützung! Jede/r kann mitmachen. Wir brauchen Hilfe beim Verteilen von Flugblättern, Fotografieren, Öffentlichkeitsarbeit, der Verlesung der Reden, Übersetzungen etc.

Alle Interessenten laden wir zu einem Vorbereitungstreffen ein. Es nehmen Axel Köhler-Schnura und Philipp Mimkes vom Vorstand der CBG sowie weitere AktivistInnen teil.

Samstag, 18. April, 14.00 Uhr

Alte Feuerwache (Säulenraum Südtrakt), Melchiorstr. 3, Köln

Eintritt freiDie gesamte Mail (64 KB)

 

27.03.2015 - – cbgnetwork – PM - Ausgliederung von Bayer MaterialScience:

Kritiker reichen Gegenanträge zur Bayer HV ein

Die BAYER AG hat heute zu ihrer Hauptversammlung eingeladen. Axel Köhler-Schnura, langjähriges Vorstandsmitglied der Coordination gegen BAYER-Gefahren, hat daraufhin bei der Rechtsabteilung des Konzerns einen Gegenantrag eingereicht. Köhler-Schnura fordert, Vorstand und Aufsichtsrat nicht zu entlasten und wird hierzu auch in der Versammlung am 27. Mai in Köln sprechen.

Axel Köhler-Schnura kritisiert, dass die angekündigte Ausgliederung der Kunststoff-Sparte Bayer MaterialScience zu Lasten der Belegschaft geht. Wörtlich heißt es in dem Antrag: „Leidtragende dieser Entwicklung sind die mehr als 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um die Kunststoff-Sparte im Unternehmen zu halten, waren ihnen in den vergangenen Jahren zahlreiche Zugeständnisse abgepresst worden. So hatte BAYER mittels mehrerer „Effizienz-Programme“ über 2.000 Arbeitsplätze vernichtet, mehrere Werke geschlossen und Bonus-Zahlungen gestrichen. Nun zeigt sich, dass diese Opfer umsonst waren.“ Mehr dazu (68 KB)

 

10.03.2015 – campact.de - Gentechnik-Flickenteppich in Deutschland?

Im Dezember 2014 haben wir Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) mehr als 250.000 Unterschriften gegen Konzern-Mitsprache in der Gentechnik-Politik übergeben. Mit Erfolg. Doch nun droht neues Ungemach: Schmidt will künftige Anbauverbote etwa für Gentech-Mais von Monsanto nicht selbst verhängen, sondern die Verantwortung auf die Bundesländer abschieben. Das Problem: Damit eine Gen-Sorte in Deutschland nicht auf die Felder kommt, bräuchte es dann 16 erfolgreiche Verbotsverfahren. Bayer, Monsanto und Co. könnten sie alle vor Gericht anfechten. Das würde den Konzernen gefallen, Gentechnik wäre kaum noch zu stoppen.

Mehr dazu bei

https://www.campact.de/gentechnik-verbot/bundesweit/5-minuten-info/

 

22.01.2015 – cbgnetwork – PM - Bisphenol A: EU verschärft Grenzwerte - CBG fordert Verbot in verbrauchernahen Anwendungen

Der Grenzwert für die hormonaktive Chemikalie Bisphenol A (BPA) wird deutlich verschärft. Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA setzte den Wert gestern von 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag auf vier Mikrogramm herunter. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) fordert die Bundesregierung auf, BPA nun in allen verbrauchernahen Produkten zu verbieten.

Hiltrud Breyer, langjährige EU-Abgeordnete und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der CBG: „Die Entscheidung der EFSA ist ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt muss Deutschland in den Wettbewerb um die besten Verbraucher-Standards einsteigen und alle Risiko-Anwendungen von Bisphenol A verbieten. Langfristig können wir mit Ländern wie China nicht über den Preis konkurrieren, sondern nur über die höchsten Sicherheitsstandards!“ Mehr dazu (56 KB)

 

22.12.2014 - CBGnetwork.org – PresseInfo: BAYER: unlautere Medikamenten-Werbung in sozialen Medien - Coordination gegen BAYER-Gefahren reicht Strafanzeige ein

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) hat heute bei der Staatsanwaltschaft Köln Strafanzeige eingereicht. Die CBG wirft dem BAYER-Konzern vor, unlautere Medikamenten-Werbung in sozialen Netzwerken zu betreiben.

Nach Recherchen des Magazins  <http://www.datum.at/kategorie/magazin/> DATUM hat die österreichische PR-Agentur Mhoch3 über Jahre hinweg hunderttausende Postings in Onlineforen platziert. Dutzende Belegschaftsangehörige schufen hierfür Hunderte falscher Identitäten und machten im Netz Schleichwerbung für Autos, Fotoapparate, Glücksspiele oder neue CDs. Der BAYER-Konzern beauftragte Werbung für das Flohmittel Advantix und die Hormonspirale Mirena, obwohl Reklame für verschreibungspflichtige Präparate nur in Fachzeitschriften erlaubt ist. Mehr dazu (32 KB)

 

09.12.2014 - CBGnetwork.org – PresseInfo: Neue TDI-Anlage: Umweltverbände bekräftigen Kritik

Der Bund für Umwelt und Naturschutz NRW und die Coordination gegen BAYER-Gefahren erneuern ihre Kritik an der TDI-Produktion in Dormagen. Die Anlage wird heute im Beisein von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und BAYER-Chef Marijn Dekkers eröffnet.

In Dormagen wird heute eine Anlage zur Produktion von Toluylen-Diisocyanat (TDI) mit einer Jahreskapazität von 300.000 Tonnen eröffnet. Die Chemikalie dient als Vorprodukt für Polyurethan-Weichschäume, die zum Beispiel in Autositzen und Matratzen verwendet werden.

Hierzu erklärt Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG): „Die TDI-Produktion ist ein Sinnbild für den Irrweg der Chlorchemie: Bei der Herstellung kommen hochtoxische Stoffe wie Phosgen und Kohlenmonoxid zum Einsatz, auch sind die Verfahren extrem energieaufwendig. Da die Stoffe nicht verrotten, landen sie mittelfristig auf Deponien oder als Plastikmüll im Meer. Wir benötigen dringend einen Umstieg auf erneuerbare Rohstoffe, biologisch abbaubare Endprodukte und eine ressourcen-schonende Wirtschaft“. Mehr dazu (32 KB)

 

08.12.2014 - CBGnetwork.org – PresseInfo: SYNGENTA, BAYER, MONSANTO: Kinderarbeit bei Zulieferern - Friedensnobelpreis für Kailash Satyarthi

Diesen Text bei Facebook/Twitter streuen:

http://www.cbgnetwork.org/5888.html

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren und die deutsche Sektion des Global March against Child Labour beglückwünschen Kailash Satyarthi zum Friedensnobelpreis. Die Initiativen kooperierten mit Satyarthi bei der Bekämpfung von Kinderarbeit im indischen Baumwollsaat-Anbau, von der auch westliche Saatgut-Produzenten profitiert hatten. Durch eine <http://cbgnetwork.org/872.html> gemeinsame Kampagne konnte die Zahl beschäftigter Kinder drastisch reduziert werden. Mehr dazu (36 KB)

 

27.11.2014 - CBGnetwork – PM - Dortmund: Carl-Duisberg-Straße wird umbenannt

BAYER-Generaldirektor verantwortlich für Giftgas-Einsatz und Zwangsarbeit / Umbenennung auch in Wuppertal, Frankfurt, Bonn und Leverkusen gefordert

Diese Meldung per Facebook und Twitter streuen:

<http://www.cbgnetwork.org/5871.html> www.cbgnetwork.org/5871.html

Die Dortmunder Carl-Duisberg-Straße wird in Kleine Löwenstraße umbenannt. Die Bezirksvertretung Innenstadt-West folgte damit am gestrigen Abend einer Empfehlung des Dortmunder Stadtarchivs. Keine der Fraktionen stimmte gegen eine Namensänderung. Die gesamte Pressemitteilung (40 KB)

 

14.11.2014 - CBGnetwork.org  - Interview: "Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität - Wie die Pharmaindustrie unser Gesundheitswesen korrumpiert"

Professor Gøtzsche, Ihr Buch hat im englischsprachigen Raum große Aufmerksamkeit erlangt. Wann kommt es in Deutschland heraus?

Es erscheint am 14. November im Riva Verlag, München.

Unser Netzwerk beschäftigt sich seit über 30 Jahren speziell mit BAYER. Wie wichtig ist die deutsche Pharmaindustrie, zum Beispiel in Bezug auf Lobbying?

Alle großen Pharmaunternehmen betreiben heftiges Lobbying, auch auf europäischer Ebene.

Die Firma BAYER hat viele Pharmaskandale zu verantworten, von Heroin bis Lipobay. Welche Erfahrung haben Sie mit diesem Unternehmen gemacht?

Wie andere große Pharmaunternehmen auch hat sich BAYER an organisierter Kriminalität beteiligt, zum Beispiel an der Bestechung von Ärzten oder dem Betrug am amerikanischen Gesundheitsprogramm Medicaid.

Im 2. Weltkrieg hat BAYER medizinische Experimente an KZ-Häftlingen durchgeführt. Ein Brief aus dieser Zeit zeigt, dass BAYER vom KZ Auschwitz 150 Frauen für jeweils 170 Mark kaufte. BAYER schrieb an den Kommandanten: „Die Versuche wurden gemacht. Alle Personen starben. Wir werden uns bezüglich einer neuen Sendung bald mit Ihnen in Verbindung setzen.“ Deutsche Unternehmen haben KZ-Häftlingen zum Beispiel Typhusbakterien gespritzt und danach verschiedene Medikamente ausprobiert.

Das gesamte Presse-Info (48 KB)

 

12.11.2014 - CBGnetwork – PM -BAYER: unlautere Werbung in sozialen Netzwerken

Jubel-Postings unter falscher Identität

Diesen Artikel bei Facebook und Twitter streuen:

<http://www.cbgnetwork.org/5836.html> www.cbgnetwork.org/5836.html

Die Wiener PR-Agentur Mhoch3 hat über Jahre hinweg mit gefälschten Identitäten Postings in Onlineforen platziert. Positive Kommentare wurden unter anderem im Auftrag von Opel, TUI, Red Bull und BAYER verfasst. Der Geschäftsführer von Mhoch3 bestätigte, dass das "Online-Reputationsmanagement" seit zehn Jahren angeboten und weiterhin betrieben werde. Nach Recherchen des österreichischen Magazins

<http://www.datum.at/kategorie/magazin/> DATUM veröffentlichte die Agentur mehrere hunderttausend Postings unter falschen Namen.

Die gefakten Kommentare finden sich vor allem auf deutschen Foren, darunter Plattformen und soziale Netzwerke wie YouTube oder GuteFrage.net, Nachrichtenseiten wie Spiegel.de und Focus.de sowie Sparten-Angebote wie MeinAuto.de. Die PR-Profis geben sich meist als unbedarfte Nutzer/innen aus, die aus Freundlichkeit Unterstützung anbieten. Rechtschreibfehler und persönliche Fragen sollen Authentizität suggerieren.

Im Fall von BAYER warb Mhoch3 unter anderem für Flohmittel wie Advantix, Advantage und Kiltix aus der Veterinärsparte des Konzerns. Zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit sollten die Mitarbeiter/innen eigens ein Haustier erfinden. In Interneteinträgen heißt es dann etwa: „Benny was hast du deiner katze letzt endlich gegeben damit die Flöhe verschwinden? Wir behandeln immer mitn

Spot On von Bayer namens Advantage- kennst du das?...wünsch Euch viel Glück!“. Die gesamte Pressemitteilung (36 KB

 

 

Hier geht es zu meinem Bayer-Archiv